Indiens Maharaja haben die Phantasie des Westens mit der Vision einer Welt voller Schönheit und Luxus beflügelt. In ihrer Machtfülle als Gebieter über weitgedehnte Länder mit zahllosen Untertanen sind sie seit dem 18. Jahrhundert als spirituelle Meister, Feldherren und Politiker, besonders aber als Auftraggeber für Kostbarkeiten von exorbitantem Rang hervorgetreten.
Ausstellung:
München, Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung 12.02.2010 -23.05.2010
Prinz Eugen - Feldherr Philosoph - Der edle Ritter als europäischer Kulturheros
Nach Abstammung ein Italiener, nach Geburt ein Franzose, wurde Prinz
Eugen Franz von Savoyen-Carignan-Soissons nach seinem kometenhaften
Aufstieg und seiner glanzvollen Karriere als Feldherr »der größte und
beste Österreicher, der seinem erhabenen Kaiserhause je gedient hat«.
Gold, Silber, Seide, Elfenbein, Reliquien – um diese kostbaren Besitztümer wurden das Byzantinische Reich und seine Hauptstadt Konstantinopel im Westen beneidet.
Ausstellung:
Bonn, Kunst-und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland 26.02.2010 - 13.06.2010
Mit fremden Federn - Antike Vogeldarstellungen und ihre Symbolik
Vögel spielen seit frühester Zeit in vielen Kulturen eine bedeutende
Rolle. Der Mensch verwendete ihr Fleisch und die Eier als Nahrung,
nutzte die schillernden Federn zur eigenen Verschönerung, beobachtete
und deutete ihr Verhalten.
Ausstellung:
Schaffhausen, Museum zum Allerheiligen 28.03.2010 -24.10.2010
Erich Heckel - Aufbruch und Tradition. Eine Retrospektive
Mit leuchtenden Farben und impulsivem Schwung begann Erich Heckels
künstlerische Karriere im Kreise der »Brücke«, als Aufbruch zu neuen
Ufern der Kunst und des Lebensgefühls.
Ausstellung:
Schleswig, Schleswig-Hollsteinische-Landesmuseum Schloss Gottorf 16.05.2010 -29.08.2010
Angefangen mit prachtvollen Tages- und Abendkleidern über sportive
Reitkostüme, seidene Hüte und bunte Kaschmirshawls bis zur
geheimnisvollen Kinnbinde und kostbaren Schmuckstücken aus dem Besitz
der Königin entwirft das Katalogbuch ein Modepanorama der Zeit.
Erstmals ausgewertete Quellen, darunter das Mitgift- und das
Nachlaßinventar Luises, legen Zeugnis ihrer großen Leidenschaft für die
Mode ab.
Ausstellung:
Paretz bei Berlin, Schloss Paretz 31.07.2010 -31.10.2010
In der Kunst des Trompe-l’œil soll der Betrachter durch Zeichnungen, Gemälde oder Skulpturen an den äußersten Punkt der Sinnestäuschung geleitet werden, so dass er für einen wirklichen Gegenstand hält, was ihm doch nur als Darstellung gegenüber steht. Diese künstlerische Strategie der illusionistischen Nachahmung der Natur wurde bereits im Altertum entwickelt und steht bis in die Gegenwart hoch im Kurs.
Maß und Freiheit - Textilkunst im Jugendstil von Behrens bis Olbrich
Tafeltücher aus Leinen und Damast gehörten seit Jahrhunderten zur
Prunkausstattung adliger Häuser und höfischer Bankette. Kostbarkeit und
Exklusivität des Materials verloren sich mit dem Wechsel vom
Handwebstuhl zur Jacquard-Maschine am Beginn des 19. Jahrhunderts, doch
zogen mit der Erschwinglichkeit der Tuche nun Faszination und
Besitzerstolz in die Haushalte der Bürger ein.
Ausstellung:
München, Museum Villa Stuck 11.03.2010 - 30.05.2010
Exotische Welten - Der Schulz-Codex und das frühe Meissener Porzellan
Der Schulz-Codex, erworben aus dem Nachlass des Leipziger Kaufmanns Georg Wilhelm Schulz (1873 –1945), stellt einen der größten Schätze des Grassi Museums für Angewandte Kunst in Leipzig dar.
Ausstellung:
Leipzig, Grassi Museum für angewandte Kunst 12.03.2010 -13.06.2010
Segeln, was das Zeug hält - Niederländische Gemälde des 17. Jahrhundert
Weithin sichtbar im Wind geblähte Segel, ruhmreiche und stolze
Segelschiffe, ein Schiff, das in der Dünung krängt und das rettende
Ufer nie erreichen wird: Viele Gemälde niederländischer Maler aus der
Mitte des 17. Jahrhunderts vermitteln einen Eindruck von Seefahrt, die
so nicht stattgefunden hat.
Erstmalig widmet sich eine umfangreiche Übersichtsausstellung dem
ebenso komplexen wie faszinierenden Phänomen des Realismus. Rund 200
Werke aus den Bereichen der Malerei, Skulptur, Fotografie und
Videokunst verdeutlichen, wie und in welcher Breite es Künstlern
gelingt, die Vielfalt der modernen Lebenswelt in Bilder zu
transformieren.
Ausstellung:
München, Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung 11.06.2010 - 05.09.2010