Unter dem Motto ‚Sehnsucht nach Glück‘ entwirft Gustav Klimt 1902 einen 35 m langen Fries für die als Gesamtkunstwerk konzipierte Beethoven-Ausstellung der Wiener Secession. Damals sehr umstritten, gilt Klimts monumentaler Beethovenfries heute als Ikone des Wiener Jugendstils und als Höhepunkt seines Schaffens.
Die Namen Peter Paul Rubens, Anthonis van Dyck und Jacob Jordaens stehen
für figurenreiche und pathosgeladene Kompositionen, die nicht allein
den flämischen Barock begründeten, sondern auch die europäische
Kunstentwicklung des 17. Jahrhunderts prägten.
Ausstellung:
Hamburg, Bucerius Kunst Forum
11.06.2010–19.09.2010
Der Blaue Reiter - Zeichnungen, Aquarelle und Druckgraphiken aus dem Lenbachhau
Mit dieser Ausstellung präsentiert das Lenbachhaus erstmals seine
herausragende Sammlung an graphischen Blättern der Künstler des "Blauen
Reiter" – Aquarelle, Zeichnungen und auch Druckgraphiken – in einer
zusammenfassenden Schau.
Ausstellung:
München, Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau
19.06.2010–26.09.2010
Die Ausstellung nimmt den bedeutenden ägyptischen Pharao Sahure in das
Zentrum der Betrachtung. Sahure regierte ca. 2458 – 2446 v. Chr. in der
V. Dynastie.
Ausstellung:
Frankfurt am Main, Liebieghaus Skulpturensammlung
24.06.2010–28.11.2010
Max Pechstein (1881–1955) gehört zu den erfolgreichsten und zugleich eigenwilligsten Vertretern des deutschen Expressionismus. Als einziger Expressionisten blieb er seinem Stil auch über die »Brücke«-Jahre 1906–1912 hinaus lebenslang treu.
Die Kunsthalle zu Kiel nimmt die Erscheinung des Pechstein Werkverzeichnisses zum Anlass, eine umfassende Retrospektive dieses herausragenden Künstlers zu zeigen.
Die Ausstellung bietet anhand von rund 100 ausgewählten Blättern einen Überblick über Hoffmanns gesamtes zeichnerisches Werk:
Entwürfe aus allen Phasen seiner über sechzig Jahre dauernden künstlerischen Tätigkeit, vom secessionistisch-kurvilinearen, über den geometrisch-rektilinearen zum neoklassizistischen Stil.
Oberhuber, 1931 in Meran geboren, greift 1945 Kunstrichtungen auf, die unter der Naziherrschaft eliminiert worden waren. Sein Werk markiert damit den Übergang von der Wiener Moderne zur österreichischen Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg. Er verweist auf Traditionen um sie gleichzeitig radikal in Frage zu stellen.
Weißer Marmor, im warmen Mittelmeerlicht glänzend: Dieses Bild prägt unsere Vorstellung von der Antike bis heute. Und doch waren antike Städte und Heiligtümer von einer bunten Farbigkeit, die den modernen Betrachter irritiert.
2010 feiert Berlin seine Wissenschaften. Die Ausstellung „WeltWissen“ bildet dabei den Höhepunkt des Berliner Wissenschaftsjahres. Berlin präsentiert sich mit der Schau, der ersten Gesamtberliner Wissenschaftsausstellung seit der Wiedervereinigung, als innovative, weltoffene und ihrer wechselhaften Geschichte bewusste Wissenschaftsmetropole.
Das Kunstmuseum Bern ist das älteste Museum der Schweiz mit einer permanenten Sammlung. Im Herbst 2010 können dank einer einmaligen Gelegenheit über 150 Meisterwerke aus dem Bestand dieses Hauses in München bewundert werden. Ausgewählt wurden Gemälde, Papierarbeiten und Skulpturen die alle von Schweizer Künstlern geschaffen wurden.
Helmut Newton & Ingres, Nan Goldin & François Boucher, Jürgen Klauke & Tizian, Paul McCarthy & Wilhelm Leibl oder Jack Pierson & Bartholomäus Bruyn d. Ä. – So heißen fünf der rund fünfzig ungewöhnlichen Dialoge, die das Wallraf im Herbst 2010 inszeniert. Herausragende Stücke der Teutloff Photo + Video Collection treffen auf ausgewählte Werke der Kölner Gemäldegalerie. Im Fokus der Ausstellung stehen Glanz und Elend der Gattung Mensch.
Die Ausstellung Marc Chagall. Lebenslinien präsentiert erstmals in Deutschland die Sammlung des Israel Museums in Jerusalem. Die Ausstellung geht der Frage nach, wie persönliche Erlebnisse und Erfahrungen in Chagalls Kunst Eingang gefunden haben. Sie gliedert sich in mehrere biographische Schwerpunkte, denen jeweils ein Raum gewidmet wird: Im Zentrum der Ausstellung steht Chagalls Leben prägende Liebe zu seiner Frau Bella.
Mit fremden Federn - Antike Vogeldarstellungen und ihre Symbolik
Vögel spielen seit frühester Zeit in vielen Kulturen eine bedeutende
Rolle. Der Mensch verwendete ihr Fleisch und die Eier als Nahrung,
nutzte die schillernden Federn zur eigenen Verschönerung, beobachtete
und deutete ihr Verhalten.
Ausstellung:
Schaffhausen, Museum zum Allerheiligen 28.03.2010 -24.10.2010
Angefangen mit prachtvollen Tages- und Abendkleidern über sportive
Reitkostüme, seidene Hüte und bunte Kaschmirshawls bis zur
geheimnisvollen Kinnbinde und kostbaren Schmuckstücken aus dem Besitz
der Königin entwirft das Katalogbuch ein Modepanorama der Zeit.
Erstmals ausgewertete Quellen, darunter das Mitgift- und das
Nachlaßinventar Luises, legen Zeugnis ihrer großen Leidenschaft für die
Mode ab.
Ausstellung:
Paretz bei Berlin, Schloss Paretz 31.07.2010 -31.10.2010
Ampersand - Ein Dialog zeitgenössischer Kunst aus Südafrika & der Daimler Kunst
Im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika möchte die Daimler
Kunst Sammlung ihre langjährige Auseinandersetzung und intensive
Förderung der kulturellen Entwicklung des Landes mit einer Ausstellung
internationaler zeitgenössischer Kunst in Berlin fortführen.
Ausstellung:
Berlin, Daimler Contemporary
Die Kunstmuseen Krefeld präsentieren in der ersten musealen Ausstellung
Von Ted Partin rund 50 Fotoarbeiten. Den überwiegenden Teil bilden
Schwarz-Weiß Fotografien aus den Jahren 2003 bis 2009, die Ted Partin
speziell für die Räume ausgewählt und in Reihen aufeinander bezogen hat.
Picasso war einer der produktivsten Künstler des 20. Jahrhunderts, auch
auf dem Gebiet des Künstlerbuchs. Zwischen 1905 und 1973 gestaltete er
mehr als 150 Bücher, von denen die bedeutendsten in einer
außergewöhnlichen Ausstellung im Museum Brandhorst in München gezeigt
werden. Im Mittelpunkt steht Picassos Experimentierfreude mit den
Techniken und Ausdrucksmöglichkeiten dieses fesselnden Mediums.
Gabriel von Max (1840–1915) war als Künstler, Spiritist und Darwinist
eine außerordentliche Gestalt. Sein zentrales Interesse galt der
Entwicklungsgeschichte des Menschen, dessen Ursprung, Wesen und
Weiterleben. Die Ausstellung in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus
und Kunstbau München strebt erstmalig eine spektakuläre und umfassende
Zusammenschau von Max' Vorstellungswelt an.
Der West-Himalaja ist eines der faszinierendsten Gebiete der Welt. In
keiner anderen Region hat sich die tibetische Kultur in derart
unverfälschter Form erhalten. Mit hervorragenden Neuaufnahmen bebildert,
gibt der Band einen Einblick in mehr als 1200 Jahre Kulturerbe und 100
Jahre Erforschung dieser Landschaft. Begleitend zum Buch findet eine
Ausstellung statt.
Ausstellung:
St. Gallen 5.9.2009–18.4.2010
Stuttgart 23.10.2010–1.5.2011
Hüttenberg April 2011 – Oktober 2012
Herrnhut November 2012 – 2013
In der Hinwendung zur Lackminiatur suchten die Palecher Ikonenmaler nach
der Oktoberrevolution eine neue künstlerische Ausrichtung. Die
Errungenschaften des Sozialismus, aber auch Bilder der Bedrohung und des
Krieges dokumentieren eindringlich die Entwicklung des jungen
sowjetischen Staates. Erstmalig wird in Ausstellung und Katalog aus dem
reichen Fundus der bedeutendsten russischen Sammlungen das Werden der
Palecher Schule nachgezeichnet.
Die französische Hauptstadt um die Jahrhundertwende – Zentrum der
Moderne und Ort der Vervollkommnung eines Künstlers: nicht nur Paula
Modersohn-Becker, sondern - was kaum bekannt ist - auch Käthe Kollwitz
war begeistert von der französischen Kunstmetropole, die sie 1901 und
1904 besuchte. Zum Jubiläum des 25-jährigen Bestehen der Kölner Kollwitz
Sammlung zeigt das Museum in einer spannenden Gegenüberstellung die
Auseinandersetzung der Künstlerin mit den Arbeiten ihrer Pariser
Zeitgenossen.
1902, als in Hagen das Folkwang Museum von Karl Ernst Osthaus eröffnet
wird, hält in Westfalen die Moderne Einzug: die regionale Kunstrichtung
des „Westfälischen Expressionismus“ entsteht. Neben ihrem Wortführer
August Macke steht Christian Rohlfs im Zentrum. Zu den späteren
Wegbereitern gehören neben Wilhelm Morgner auch Peter August
Böckstiegel, Ludwig Godewols, Hermann Stenner und viele mehr.
László Moholy-Nagy (1895–1946) ist eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Moderne. Die Ausstellung gibt anhand von über 200 Arbeiten einen Überblick über sein künstlerisches Werk: Gemälde, Fotografien (schwarz-weiß und farbig), Fotogramme und Collagen, Filme sowie Grafiken. Im Zentrum der Schau stehen dabei die Jahre, in denen Moholy-Nagy seine Theorie der Kunst als Lichtkunst entwickelte.
Ausstellung:
Madrid 9.6.2010–25.7.2010
Berlin 4.11.2010–16.1.2011
Den Haag 4.2.2011–24.4.2011
Ein Festhalten an überlieferten Traditionen und Mythen einerseits und eine aus westlicher Sicht höchst modern empfundene Bildsprache andererseits, das zeichnet bei allen regionalen Unterschieden die zeitgenössische Kunst der australischen Aborigines aus. Das Museum Ludwig zeigt exemplarisch neun herausragende künstlerische Positionen aus den letzten 50 Jahren.
Das Werk von Philipp Otto Runge (1777–1810) war für die Entwicklung der deutschen Romantik von zentraler Bedeutung. Anlässlich seines diesjährigen 200. Indem Runge mit seinen Arbeiten eine Erneuerung der Kunst anstrebte, fungierte er für viele als Identifikationsfigur. Todestags zeigen die Hamburger Kunsthalle und die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, München, eine große, ihm gewidmete, monographische Ausstellung.
Ausstellung:
Hamburg 3.12.2010–13.3.2011
München 13.5.2011–4.9.2011
Das Leben und Arbeiten im Einklang mit der Natur und dem Natürlichen stand von Beginn an im Mittelpunkt des Schaffens der »Brücke«-Künstler. Jährliche Aufenthalte an der See waren für alle selbstverständlich. Doch keiner von ihnen hat die Ostseelandschaft in vergleichbarer Intensität ins Bild gesetzt wie Karl Schmidt-Rottluff. Die eindrucksvollen Ostseebilder illustrieren seine künstlerische Entwicklung sowie seinen Lebensweg.
Ausstellung:
Lübeck 13.6.2010–5.9.2010
Berlin 11.2.2011–17.7.2011
Segeln, was das Zeug hält - Niederländische Gemälde des 17. Jahrhundert
Weithin sichtbar im Wind geblähte Segel, ruhmreiche und stolze
Segelschiffe, ein Schiff, das in der Dünung krängt und das rettende
Ufer nie erreichen wird: Viele Gemälde niederländischer Maler aus der
Mitte des 17. Jahrhunderts vermitteln einen Eindruck von Seefahrt, die
so nicht stattgefunden hat.
Eigentlich wollte er Pianist werden, hat sich aber beim Rugby spielen beide Zeigefinger gebrochen. Deshalbsattelt er um und wird Dirigent: Seji Ozawa. Heute wird er 75. Jahre alt. Mehr in der Zeitmaschine um 6.40 und 8.10 Uhr.
Klassik Radio sendet nun auch über UKW in Thüringen. Unser Thema in den Medianews um 8.20 Uhr.