2017 - Das ändert sich für Autofahrer

Rettungsgasse&Co

2017-das-ändert-sich-für-autofahrer © Fotolia_Jürgen Fälchle
2017 gibt es einige Änderungen für Autofahrer.

Rettungsgasse
Bisher gab es einige Unklarheiten bezüglich der Rettungsgasse. Bei 4 Spuren war sie in der Mitte. Aber bei 3?
Die eindeutige Regel lautet jetzt: Eine Rettungsgasse muss zwischen der äußersten linken Spur und der unmittelbar rechts daneben gebildet werden. Bei drei oder vier Spuren fahren also die Autos auf dem linken Streifen nach links und alle anderen nach rechts.


30er Zonen an Hauptstraßen
Bisher waren die Hürden für eine Absenkung auf Tempo 30 sehr hoch, jetzt sollen sie vor Schulen, Kindergärten oder Altenheimen leichter einrichten können, auch wenn diese an Hauptstraßen liegen.


Finanzielle Veränderungen
Die Hauptuntersuchung und auch der Führerschein werden 2017 etwas teuer. 
Bei der Hauptuntersuchung steigen die Gebühren von 35 auf 54,86 Euro. Die praktische Führerscheinprüfung kostet künftig 91,75 Euro, statt wie bisher 84,97 Euro. Dies gilt für die Pkw-Ausbildung (Klasse B, Kfz bis 3,5 Tonnen Gewicht). Und auch die Strafe für die Handynutzung am Steuer kostet ab sofort statt 60€ 100€. Der Bußgeld-Katalog soll außerdem um Tablets, E-Book-Readern und Videobrillen erweitert werden.

Auch die Benzinpreise werden voraussichtlich wieder steigen. Nach einem für Autofahrer günstigen Jahr haben sich die großen Ölstaaten auf eine Reduzierung der Fördermenge geeinigt. Die ersten Folgen sieht man schon jetzt zum Jahresende. Vorbei ist wohl die Zeit, wo der Liter Diesel zum Teil unter einem Euro zu bekommen war.

Höhere Bußgelder im Ausland
Wer in die Niederlande oder nach Italien fährt, muss ab Januar 2017 bei Verkehrsverstößen höhere Strafen zahlen. In Italien kostet zum Beispiel die Handybenutzung ohne Freisprecheinrichtung bis zu 650 Euro plus Führerscheinentzug für bis zu zwei Monate. Für deutsche Autofahrer ist Letzteres gleichbedeutend mit einem Fahrverbot in Italien. Auch das Handy kann eingezogen werden. In Paris droht ab 2017 dem ein Bußgeld, der mit einem älteren Auto (vor Baujahr 1997) innerhalb des Stadtautobahnrings unterwegs ist.

Weitere Veränderungen im neuen Jahr finden Sie hier.
   

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