DIE KLASSIK RADIO KINO-EMPFEHLUNG DER WOCHE – DIE POESIE DES UNENDLICHEN

Christian Aust

die-klassik-radio-kino-empfehlung-der-woche-–-die-poesie-des-unendlichen © Youtube Screenshot Wild Bunch Germany
Wer sich mit ganzer Konsequenz in der Mathematik verliert, kann darin die POESIE DES UNENDLICHEN finden. Und darum geht es in diesem biografischen Drama, inszeniert von Matthew Brown. Und damit auch Mathematiker diesen Film genießen können, gehörten zum beratenden Team auch einige Mathe-Genies.
DIE POESIE DES UNENDLICHEN ist ein Film über zwei ganz unterschiedliche Männer, die beide ihren Sinn des Lebens in der Mathematik entdecken. Da ist einmal Srinivasa Ramanujan, der Inder, der in bescheidensten Verhältnissen in Madras aufwächst. Während des ersten Weltkrieges kommt er nach Cambridge und lernt dort seinen Mentor kennen: Professor G.H. Hardy. G.H. Hardy ist eine schöne Rolle für Jeremy Irons, der diesem Mann seine ganz eigene Patina verleiht. In der Rolle seines Schülers sehen wir Dev Patel, dessen Spiel immer noch etwas wunderbar Unschuldiges hat. Die beiden Schauspieler ergänzen sich kongenial, wie die Männer die sie darstellen. Hardy der unterkühlte Rationalist und Ramanujan der emotionale Mathematiker mit Bauchgefühl. Es wird viel geredet in diesem Film, selbstverständlich über Mathematik. Und trotzdem wirkt das bei Matthew Brown der auch die Drehbuch-Adaption des Bestsellers geschrieben hat nie langweilig...

DIE POESIE DES UNENDLICHEN - das sind 108 Minuten klassisches Drama nach einer wahren Geschichte. Und die kann man auch dann genießen, wenn man sich nicht für Mathematik interessiert.

Und dafür gibt es VIER von FÜNF KLASSIK-RADIO-STERNEN...

   

Unser Service

Für die besten Hörer in Deutschland

Beste Adressen

Deutschlands Besten Adressen

Newsletter

Wir halten Sie auf dem laufenden mit unserem Premium Newsletter

Social Media

folgen Sie uns

Die PLaylist

Was lief wann?

Länder dieser Erde

Von gutem Geschmack für guten Geschmack

Die Webcam

Der schönste Blick auf Augsburg