DIE KLASSIK RADIO KINO-EMPFEHLUNG DER WOCHE – FRANTZ

Christian Aust

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FRANTZ ist ein Melodram über dessen Geschichte man am besten so wenig wie möglich wissen sollte, um in optimal zu genießen. Immer wieder entwickelt sich die Geschichte in eine andere Richtung. Und sie beginnt mit einem jungen Franzosen, der 1919 nach dem Ende des Ersten Weltkriegs in einer deutschen Kleinstadt auftaucht.
FRANTZ ist im Krieg gefallen. Seine Verlobte Anne und seine Eltern versuchen mit dem Verlust weiter zu leben. Adrien, der geheimnisvolle Franzose gibt sich als Franz Freund aus. Und seine bloße Anwesenheit bedeutet Trost für die Familie. Francois Ozon hat seinen Film zum größten Teil in Schwarz-Weiß gedreht. Doch immer dann, wenn die verzweifelten Charaktere ein wenig Hoffnung oder Glück spüren, werden die Bilder langsam und zart farbig – eine schöne Idee. Der Film lebt vor allen Dingen von seinen Darstellern. Pierre Niney als Adrien, ganz hervorragend sind auch Marie Gruber und Ernst Stötzner als Eltern des Gefallenen. Und: wirklich überragend ist Paula Beer als Anna.

Paula Beer ist die Hauptverantwortliche für das gebrochene Herz der Zuschauer am Ende dieses Films. Denn im Verlauf der Geschichte muss man sich einfach in sie verlieben und fühlt deshalb um so mehr mit, begleitet sie nach Paris, um Adrien zu suchen. Mit Frantz ist Francois Ozon ein weiteres Meisterwerk gelungen. Und dafür kann es nur eine Wertung geben:

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