DIE KLASSIK RADIO KINO-EMPFEHLUNG DER WOCHE – Girl on the Train

Christian Aust

die-klassik-radio-kino-empfehlung-der-woche-–-girl-on-the-train © YouTube Screenshot Constantin Film
Leser des Bestsellers dürfen sich auf einige Dinge einstellen, die in dieser Film-Adaption ganz anders sind als im Roman. Der Ort des Verbrechens ist nicht mehr in England verortet, sondern irgendwo bei New York. Aber immerhin ist die Hauptdarstellerin noch Britin.
Emily Blunt als semi-verwahrloste Alkoholikerin. Das kann natürlich nur bedingt funktionieren. Denn egal, was die Maskenbildner mit ihr machen, tiefe Augenringe, ungewaschene Haare, Schweißausbrüche oder gräuliche Haut – diese Frau kann einfach nichts entstellen. Wenn man die Buchvorlage aber nicht kennt, ist man etwas gnädiger mit Änderungen und Kürzungen. Und dann wird die Geschichte um die Frau, die meint aus dem Zug ein Verbrechen beobachtet zu haben trotzdem ganz schön spannend.

Den Ton des Films hat Regisseur Tate Taylor irgendwo zwischen Hitchcock und David Fincher‘s Verfilmung von GONE GIRL angesiedelt. Die Heldin der Geschichte leidet als Folge ihrer Alkohol-Exzesse an Gedächtnis-Störungen. Auch das ein klassisches Genre-Handicap, um Protagonistin und mit ihr die Zuschauer zu verwirren. Nachdem GIRL ON THE TRAIN als Buch aus nicht ganz nachvollziehbaren Gründen zum Thriller des vergangenen Jahres hoch-gehypt wurde, hat Tate Taylor daraus einen sehr ordentlichen Film gemacht.

Für GIRL ON THE TRAIN gibt es DREI von FÜNF KLASSIK-RADIO-STERNEN.

   

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