DIE KLASSIK RADIO KINO-EMPFEHLUNG DER WOCHE – VICTOR FRANKENSTEIN - GENIE UND WAHNSINN

Christian Aust

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VICTOR FRANKENSTEIN - GENIE UND WAHNSINN ist einer dieser Filme, in denen man sich etwas weniger Wahnsinn wünscht. Denn er hat neben einigen Schwächen eindeutig seine Stärken. Und die größte Stärke ist das Hauptdarsteller-Duo: James McAvoy und Daniel Radcliffe als Victor Frankenstein und sein Assistent Igor.
In ihren besten Momenten erinnern McAvoy und Radcliffe an Watson und Holmes aus der Neuverfilmung der SHERLOCK-HOLMES-Abenteuer. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Igor. Am besten funktioniert der Film, wenn die Vor-Geschichte von Frankenstein und Igor entwickelt ist. Und Daniel Radcliffe darf ihr hier eine neue, smartere Version des buckligen Helfers spielen, der am Ende nicht mehr bucklig und eher zu Frankensteins wissenschaftlichen Partner wird. Die Ausstattung ist fantasie- und liebevoll. Man taucht hier ganz ein, in die Welt des 19. Jahrhunderts. Aber das reicht natürlich nicht, um heute ein potentiell junges Publikum ins Kino zu locken. Und so wird der Film in der zweiten Hälfte immer mehr zum Horror-Spektakel.

Nach mittelprächtigen Kritiken in den USA und Großbritannien konnte der Film im Kino seine Produktionskosten von 40 Millionen Dollar nicht wieder einspielen. Und leider wird er nach einer starken ersten Hälfte nicht so lebendig wie Frankensteins Monster. Da war definitiv mehr Potential.

Für VICTOR FRANKENSTEIN - GENIE UND WAHNSINN gibt es deshalb insgesamt nur DREI von FÜNF KLASSIK-RADIO-STERNEN.

   

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