Heute ist Welt-Wasser-Tag

Alle Fakten rund ums Thema Wasser

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Wasser – nach Sauerstoff die Substanz, die wir am meisten brauchen. Heute ist Weltwassertag.

Der Weltwassertag wurde 1993 durch die UN ausgerufen und bietet seit dem jährlich am 22. März einen Anlass dafür, auf die globale Wassersituation aufmerksam zu machen. Jedes Jahr steht der Aktionstag Tag unter einem anderen Motto, 2017 ist es "Abwasser".
Das "Recht auf sauberes Wasser" ist seit der Vollversammlung der Vereinten Nationen 2010 als Menschenrecht anerkannt, jedoch ist dieses Recht für die Staaten nicht verbindlich geregelt und somit nicht einklagbar. Bis 2015 hätte die Zahl der Menschen ohne Zugang zu sauberem Wasser halbiert werden sollen, dieses Ziel wurde nicht erreicht.
Umso wichtiger ist es jetzt, auf die Probleme aufmerksam zu machen und mit Aktivitäten einer Verschlimmerung der Situation entgegen zu wirken.
Wasser ist nicht nur ein wichtiges, sondern auch ein spannendes Thema.

Hier für Sie alle Fakten rund ums Thema Wasser:

Die Erde - ein blauer Planet
Die Erdoberfläche ist zu 72% mit Wasser bedeckt. Dieses Wasser teilt sich auf in 97% Meerwasser, 2,7% Süßwasser und nur 0,3% Trinkwasser.

Deutschland - das Wasserparadies
Wussten Sie, dass wir in Deutschland mit 188 Milliarden Kubikmeter Wasser pro Jahr im wahren Wasserparadies leben? Im Schnitt verbraucht jeder von uns täglich 122 Liter Wasser. Zum Vergleich: In den USA liegt der Pro-Kopf-Verbrauch bei über 250 Litern am Tag.

Wasser und der menschliche Körper
• Bei seiner Geburt besteht der Mensch aus ungefähr 97% Wasser. Ist er erwachsen, beträgt der Wasseranteil nur noch 70%, da mit zunehmendem Alter der Körper verhärtet und sein Wasserbindungsvermögen schwindet.

• 92% des menschlichen Blutes besteht aus Wasser. Die richtige Art Wasser ist für eine optimale Blutzirkulation entscheidend, damit die Giftstoffe der Zellen entsorgt und neue Nährstoffe zugeführt werden können.

• Das Gehirn setzt sich zu 90%, die Muskeln zu 75%, die Leber zu 69% und die Knochen zu 22% aus Wasser zusammen. Der durchschnittliche erwachsene Körper enthält etwa 43 Liter Wasser.

• Der Mensch trinkt pro Jahr ungefähr das Fünffache seines eigenen Körpergewichts an Wasser. Bis zu seinem Tod trinkt er etwa 25000 bis 30000 Liter Wasser.


Wieso schmecken Wasser unterschiedlich?
Das liegt an der unterschiedlichen Zusammensetzung von Mineralstoffen. Mineralwasser mit einem hohen Sulfatgehalt (ab 200mg/ Liter) kann leicht bitter schmecken.
Kalzium kann sich trocken anfühlen, Natrium und Chlorid schmecken salzig. (Leitungs-) Wasser mit viel Magnesium und Kalzium kann metallisch und hart schmeckt.
Wasser mit einem geringen Mineralanteil (<50mg/Liter) schmecken sanft und neutral

Kann Wasser eigentlich schlecht werden?
Nein. Nur der Geschmack wird fahl. Aber du solltest die Flasche nicht offen stehen lassen, weil dann Keime in die Flasche kommen könnten. Trotzdem gibt es ein Mindesthaltbarkeitsdatum, das wir aber ignorieren können.

Hat Heilwasser wirklich eine heilende Wirkung?
Tatsächlich, denn Heilwasser unterliegt dem Arzneimittelgesetz und hat durch seine besondere Zusammensetzung nachweislich eine vorbeugende, lindernde oder heilende Wirkung. Kalziumhaltige Mineral- und Heilwasser werden z. B. bei Osteoporose angewendet. Wasser mit einem hohen Hydrogencarbonat-Gehalt bei Magenproblemen
 
Ist Kohlensäure wirklich ungesund?
Nein. Bei gesunden Menschen ist es letztendlich eine Frage des Geschmacks.
Nicht so verträglich kann es aber für manche Menschen mit Magen-Darm-Problemen sein.
Für Sportler eignet sich stilles Wasser besser: Man kann in kurzer Zeit viel davon trinken.

 

   

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