Ist Onlinebanking wirklich sicher?

Nach erneutem Hackerangriff

ist-onlinebanking-wirklich-sicher © Fotolia_bramgino
Hackerangriff auf O2! Viele O2 Kunden waren völlig entsetzt, als sie gemerkt haben, dass über mehrere Monate hinweg ihre Onlinebanking - Konten angezapft wurden. Das berichtet die SZ.

Dabei nutzen die Kriminellen eine Sicherheitslücke im Mobilfunknetz und leiteten das Geld auf ihre eigenen Konten um.
Der Betrug lief über das M-TAN Verfahren, bei dem der Bankkunde eine Überweisung am eigenen PC in Auftrag gibt und die zugehörige Transaktionsnummer (TAN) auf sein Smartphone bekommt. Deshalb machen sich jetzt viele Nutzer Gedanken: Ist das Verfahren nicht mehr sicher?

Phishingmails
Gehackt zu werden, setzt immer noch eigene Fehler voraus. Nämlich das beantworten einer dubiosen Email, sogenannte Phishingmails.
Die Hacker müssen erst an Ihre Kontodaten herankommen und das machen sie, indem sie gefälschte Emails an Verbraucher senden, angeblich von deren Bank, mit der Bitte, die Kontodaten anzugleichen.
Merken Sie sich einfach: Banken verschicken keine Emails mit der Bitte um Daten. Wenn Sie sich bei einer Email doch unsicher sind, rufen Sie die Bank an.


Alternativen zum M-TAN Verfahren:

  • iTAN:  Transaktionsnummern werden per Post von der Bank geschickt. Diese Methode stirbt langsam aus, Gott sei Dank. Es ist nämlich die am wenigsten sichere.
  • TAN-Generator: Es ist die sicherste Methode, bei der noch keine Betrugsfälle gemeldet wurden. Der TAN-Generator ist ein kleines Gerät, in das der Kunde seine EC-Karte steckt, wenn er am Computer eine Überweisung macht.

Bei all den Gefahren im Online-Banking gibt es auch eine gute Nachricht: Die Richter entscheiden bei Betrug meist im Sinne der Verbraucher. Ausnahmen gibt es, wenn der Kunde schuldhaft oder fahrlässig handelt. Das kann der Fall sein, wenn er seine EC-Karte verliert und nicht gleich sperren lässt oder wenn er persönliche Daten wie PIN und TAN sorglos weitergibt. Kann der Kunde den Betrug aber nicht verhindern, weil er gar nicht davon erfährt - so wie im jüngsten Fall mit mTAN -, muss ihm die Bank den Schaden ersetzen.

   

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