John F. Kennedy wäre heute 100 Jahre alt geworden

Ein Mann, der im Gedächtnis geblieben ist

john-f-kennedy-wäre-heute-100-jahre-alt-geworden © Fotolia_md3d
Er galt als umjubeltes Idol, Sieger in der Kuba-Krise, Hoffnungstzräger: US-Präsident John F. Kennedy wäre heute 100 Jahre alt geworden.

Er liebte Zeitungen, Zigarillos und seine Jacht. Er hatte nur 1036 Tage, um die Welt zu verändern. Er litt sein halbes Leben unter Schmerzen. Er war von Geburt an reich – Er wäre 3-mal fast gestorben (Krieg, Krankheit, Operation) – bevor er ermordet wurde.

JFK überstrahlte alle. Wer ihm zu nahe kam, zerschmolz – vor Faszination. Und die Frauen vor Hingabe.
Heute vor 100 Jahren ist er geboren. 

Kennedy wurde als politischer Messias gesehen, weil er sich unter anderem für Minderheiten einsetzte (Farbige durften an alle Unis, Wohnverhältnisse wurden verbessert, Arbeitslosengeld erhöht). Viele seiner weiteren Versprechen und Pläne bekam er jedoch nie durch den Kongress. 
 
Seine pazifistischen Äußerungen standen in krassem Widerspruch zu den (in Friedenszeiten) offenbar sinnlosen Aufrüstungsaktionen der USA. Als einer seiner größten Erfolge kann jedoch die Bewältigung der Kubakrise angesehen werden.

„Alle freien Menschen, wo auch immer sie leben mögen, sind Bürger Berlins, und deshalb bin ich als freier Mensch stolz darauf, sagen zu können: „Ich bin ein Berliner“! (Rede vor dem Schöneberger Rathaus)
„Die menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende“ 
 

JFK wäre nie Präsident geworden – hätte man diese Wahrheiten gewusst.

JFK führte ein sexuelles Doppelleben. Nach außen: der glückliche Familien-Vater mit der eleganten Traumfrau Jackie. Aber Sex trieb ihn an: „Wenn ich nicht jeden 3. Tag Sex habe, krieg ich Kopfweh.“
Er schlief mit Hollywoods Atom-Sexbombe Superstar Marilyn Monroe († 36), die sich vermutlich wegen Liebeskummer umbrachte.
Er teilte sich ein Callgirl mit den Mafia-Paten von Chicago. Er vernaschte Praktikantinnen – wie Bill Clinton.
Sein Privat-Arzt „Dr. Feelgood“ spritzte ihm Anti-Schmerz-Drogen, die wie Viagra wirkten.

Das Attentat: Warum musste JFK sterben?
Warum? Es gibt bis heute 40 Millionen (!) Dokument-Seiten über das JFK-Attentat in Dallas am 22. November 1963!

DIE THEORIEN:

1. Es war die Tat eines Einzelgängers und politischen Wirrkopfes: Lee Harvey Oswald († 24).

2. Ein Komplott von Kuba-Diktator Fidel Castro († 89), der sich an JFK rächen wollte!

3. Es war die Mafia – die JFK mit ins Weiße Haus gewählt hat.

4. Es war eine Verschwörung, der Rüstungs-Industrie – die Angst hatte vor einem Friedens-Präsidenten.

Und. Und. Und. Ein Paradies für Verschwörungs-Freaks.


Prof. Dr. Georg Hirsch ist Professor für Amerikanische Geschichte an der Universität Tübingen und JFK-Experte. Alle Antworten rund um Kennedy können Sie hier nachhören:


 



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