Sensationelle Auktion

Musikhandschrift von Felix Mendelssohn kommt unter den Hammer

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Gekennzeichnet mit der Aufschrift „Besonders wertvoll“ ist das Heft, in dem sich die Musikhandschrift von Felix Mendelssohn Bartholdy befindet. Genauer gesagt, enthält es zwei Arien sowie ein Rezitativ aus der „Matthäus-Passion“ von Bach.
Am 01.April 2017 in Zürich im Auktionshaus Koller ist es soweit: Eine Musikhandschrift von Felix Mendelssohn Bartholdy kommt unter den Hammer. Der Wert der Partitur wird auf ca. 150.000 Euro geschätzt.

Diese Summe lässt sich mit der besonderen Reise des Schriftstücks erklären:

Mit 21 Jahren verfasst Mendelssohn die Partitur als Geschenk für die Schwester von Julius Schubring, eines späteren Mendelssohn Librettisten. Mendelssohn selbst entdeckte seine Begeisterung für die "Matthäus-Passion" bereits als Teenager. Allerdings gestaltete sich der eigene Besitzt einer eigenen Partitur als sehr schwierig, da es nur wenige Kopien gab. Es war seine Großmutter Bella Salomon, die dafür sorgte, dass er eine eigene Version erhielt. Von da an schlug seine Begeisterung auch auf seine Bekannten und Freunde über.
So kam es bald zur ersten Aufführung der "Matthäus-Passion". Allerdings hat diese Version anders geklunge wie heute, denn das Werk stellte eine zu große Herausforderung für die Musiker damals dar. Deshalb vereinfachte er das Original und kürzte das Werk um zehn Arien, vier Rezitative und sechs Choräle.

Trotzdem wurde so die Bach-Renaissance im 19. Jahrhundert eingeleitet.

Aufgrund der Außergewöhnlichkeit der Handschrift wird dieses wohl vor allem für den Tresor bestimmt sein.



   

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