Shakespeare - einer der Größten

400 Jahre Todestag des Dichters und Dramatikers

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Aus seiner Feder floss pures Gold. Er hat „Romeo und Julia“, „Hamlet“ oder auch „Othello“ geschrieben und galt schon zu Lebzeiten als ein Genie.
Seine Werke wurden in alle existierenden Sprachen übersetzt und gelten als wichtigste Schriften der Literaturgeschichte. Heute vor 400 Jahren ist der weltbedeutende britische Lyriker und Dramatiker William Shakespeare gestorben. 

William Shakespeare gilt als der bedeutendste Dramatiker und Schriftsteller der Menschheitsgeschichte. Die essentielle Bedeutung für die Weltliteratur seines Gesamtwerks, das 38 Dramen umfasste, ist unumstritten. So gilt Shakespeare gemeinsam mit Homer als bedeutendster Schriftsteller der weltweiten Literaturgeschichte. Schätzungen zufolge ist Shakespeare mit 2 bis 4 Milliarden verkauften Exemplaren seiner Werke der meistverkaufte Autor aller Zeiten.     

William Shakespeare wurde 1564 in Stratford-upon-Avon, ca. 60 km nördlich von Oxford, geboren. Sein genaues Geburtsdatum ist nicht bekannt. Der junge William Shakespeare wurde in eine wohlhabende Familie geboren, weshalb er eine gute Schulbildung genoss und auch Latein- und Griechischunterricht bekam. Im Alter von 18 Jahren verließ der junge Shakespeare seine Heimat und ging nach London, um dort an ansässigen Theatern zu arbeiten. Über seinen Werdegang ist jedoch wenig überliefert, die ersten acht Jahre in London werden in der historischen Forschung daher auch als die verlorenen Jahre bezeichnet.

Seine weltbekannten Stücke entstanden vor allem aus Adaptionen älterer Stücke. Shakespeare ließ sich vorrangig von historischen Geschehnissen inspirieren, was seine Historiendramen über das britische Königshaus wie beispielsweise die Lancaster-Tetralogie, belegen. Da diese Form der Themenadaption damals durchaus üblich war, wird vermutet, dass es auch eine Art „Ur-Hamlet“ gab. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich jedoch schon zu Shakespeares Lebzeiten seine Tragödien sowie Komödien. Eines seiner heute berühmtesten Stücke, Romeo und Julia, war eines seiner frühen Werke. Nach Veröffentlichung der York-Tetralogie, seinen ersten Bühnenwerken schrieb Shakespeare im Alter von 31 Jahren die wohl berühmteste Liebesgeschichte weltweit.

Da viele seiner Werke über 400 Jahre alt sind, gab es immer wieder Zweifel an der tatsächlichen Urheberschaft der Werke Shakespeares. Die Schriftstellerin Delia Bacon veröffentlichte 1857 ein Buch, indem sie die Autorschaft Shakespeares anzweifelte. Sie vermutete hinter dem Namen Shakespeare ein Autorenkollektiv aus Francis Bacon, Walter Raleigh und Edmund Spenser. Zweifel an der Urheberschaft der Werke kam vor allem durch die von Shakespeare verwendete Sprache auf. Das Werk Shakespeares lebt von einer unglaublichen sprachlichen Breite. Von der niedersten „Gossensprache“ bis zu den vornehmendsten Umgangsformen in adeligen Kreisen ist jede Nuance in Shakespeares Werken wiederzufinden.

Durch die sprachliche Spannbreite und die erstaunliche Zeitlosigkeit seiner Werke hat Shakespeare bis heute eine große Anhängerschaft. Seine Stücke sind fester Bestandteil der Weltliteratur und begeistern bis heute viele Menschen weltweit. Es gibt in der Weltgeschichte kaum etwas, was in 400 Jahren eine solche Wirkung hatte wie das Werk Shakespeares auf die Kultur nicht nur in Europa, sondern weltweit.
   

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