Sonnenbrillen im Test

Ist billig wirklich schlechter?

sonnenbrillen-im-test © Fotolia_montypeter
Was für ein fantastischer Sommertag gestern! Und auch heute noch ein paar Sonnenstrahlen, da kommt unser Lieblings Accessoire wieder zum Einsatz: Die Sonnenbrille. Stiftung Warentest hat jetzt Sonnenbrillen unter die Lupe genommen: Ist billig gleich schlecht?

Laut Stiftung Warentest werden nur etwa 10 Prozent der Sonnenbrillen von Optikern verkauft. Die Mehrheit kauft sie eher als Mode-Accessoire im Preis von bis zu 20 Euro. Die billigen sitzen vielleicht etwas schlechter, aber - und das ist die Gute Nachricht für alle Schnäppchenjäger- Sonst ist gegen billige Sonnenbrillen nichts einzuwenden, wenn sie diese verbindlichen Vorgaben erfüllen:

CE-Zeichen
Das CE-Zeichen finden Sie auf dem Bügel der Sonnenbrille. Aber Vorsicht: Billig aus dem Ausland importierte Raubkopien haben oft ein gefälschtes CE-Zeichen.

 
UV400-Schutz 
 „Max. UV Schutz“ „UV400 oder „100 Prozent UV Filter“ sollte auf dem Bügel stehen, um das schädliche UV Licht nicht durch die Gläser zu lassen.
Schädliches UV-Licht reicht bis zu 400 Nano­meter. Anbieter, die an oder auf der Brille mit dem Hinweis „UV400“ werben, versprechen Schutz auch für diesen Licht­bereich.

Es geht noch strenger: Der Verband der Augen­ärzte weist darauf hin, dass selbst bei UV400 noch das sogenannte blaue Licht mit einer Wellenlänge bis etwa 480 Nano­meter auf die empfindliche Netzhaut trifft und auf Dauer Schäden anrichten kann.
Ein UV-Schutz von mehr als 400 empfiehlt sich besonders, wenn Sie zum Beispiel unter grauem Star leiden, Netzhaut­probleme haben oder bereits eine Augen-OP hatten. Solche Gläser sind meist teurer.

Unser Tipp: Optiker bieten oft einen kostenlosen UV-Test für Sonnenbrillen an – auch wenn Sie sie in einem anderen Geschäft gekauft haben.

Auf Herstel­leradresse achten
Beim Kauf darauf zu achten, dass der Sonnenbrillen-Hersteller und seine Adresse auf der Verpackung oder anderswo genannt sind, ist wichtig. Dann kann der Kunde reklamieren, wenn die Brille nicht der Mindest­qualität entspricht. Ihr muss laut Norm eine Beschreibung oder zumindest ein Merk­blatt oder Etikett beiliegen. Darauf warnen seriöse Hersteller vor Gefahren, beispiels­weise davor, durch die Brille direkt in die Sonne zu blicken.
 
Je dunkler, desto besser?
Ist die Sonnenbrille besonders stark getönt, heißt das nicht, dass sie deswegen über einen besonders großen UV-Schutz verfügt. Ist der Schutzfaktor zu niedrig, schaden besonders dunkle Gläser den Augen sogar. Durch die getönten Gläser fällt weniger Licht, die Pupille weitet sich mehr. Fehlt der ausreichende UV-Filter, gelangt so mehr schädliche Strahlung auf die Netzhaut.

Was Sie selbst testen können
Drei Tests sollte die Brille bestehen: Erstens: Die Scharniere sollten nicht wackeln. Zweitens: Beim Blick durch die Brille sollten sich Gegenstände nicht verzerren. Drittens: Kunst­stoff­glas sollte bei leichtem Druck mit dem Finger nicht nachgeben.


   

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