Unser Stress ist selbstgemacht!

Was wir dagegen tun können

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Und 86 Prozent der Deutschen leidet am Arbeitsplatz unter Stressfaktoren. Dauernder Termindruck, schlechtes Arbeitsklima und die ständige Erreichbarkeit nach Feierabend stressen uns. Das bringt uns um den Schlaf und unsere Gesundheit.

Eigentlich hatten es unsere Großeltern viel schwerer als wir. Wir haben mehr Freizeit, sind gesünder, leben länger. Und trotzdem haben wir mehr Stress! Warum ist das so? Stressforscher Prof. Gregor Hasler aus der Schweiz hat darüber ein Buch geschrieben.

Warum machen wir uns so viel Stress?
Das Problem ist oft, dass viele Menschen einsam und nicht sozial integriert sind, sich nicht unterstützt fühlen. Das war bei unseren Großeltern noch anders. Da gab es mehr Halt.

Lösung: Mehr Kontakte knüpfen
Und zwar nicht virtuell über Facebook, sondern im Hier und jetzt. Tanzkurse, gemeinsame Wanderungen, in einem Verein anmelden. Facebook und Co sind selbstgemachter Stress, mit dem sich unsere Großeltern nicht rumplagen mussten. Ständig Instagram Momente fotografieren heißt, in der Gegenwart nicht richtig da zu sein. Beim Treffen ins Smartphone schauen, macht echte Beziehungen kaputt. Aber einfach mal abzuschalten können wir lernen!

Weniger mit anderen vergleichen
Der Kampf um den sozialen Status stresst uns zusätzlich. Wer aufhört, sich täglich mit anderen zu vergleichen, lebt entspannter. Wem es egal ist, dass der Arbeitskollege mehr Überstunden macht, den teureren Anzug hat oder ähnliches, kann sich besser auf sich konzentrieren und im besten Fall beim neuen Auto des Kollegen sich sogar für ihn mitfreuen. Das Arbeitsklima verbessert sich auch, wenn man sich ständige Bewertungen abgewöhnt.

Eigene Entscheidungen machen zufriedener
Können wir an unserem Arbeitsplatz selbständig Entscheidungen treffen und haben vielfältige Aufgaben, die sich bewältigen lassen, sind wir zufriedener. Können wir das nicht, leiden wir unter Stress. Das hat eine aktuelle Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ergeben. Das haben wir nicht immer in der Hand, aber Selbstreflexion und offene Gespräche mit dem Chef oder im Team können Verbesserungen bewirken. Wichtig ist auch: Die eigenen Grenzen kennen und akzeptieren.

Umzüge vermeiden
Wer oft umzieht, verliert sein soziales Umfeld: den netten Friseur, die liebe Nachbarin, die Freunde aus dem Fitnessstudio. Das macht einsam und stressanfällig. Wir brauchen stabile Bindungen für ein zufriedenes Leben. Und die entstehen erst nach Jahren.
Ein häufiger Arbeitsplatzwechsel macht übrigens das Gleiche.

Pausen gönnen
Jeder Mensch braucht Pausen. Und die sollten Sie sich gönnen. Zeit für sich, für Meditation, Yoga, ein gutes Buch oder einen schönen Spaziergang. Die Zeit mit sich selbst wert schätzen und als einen wichtigen Termin sehen, den man genauso wenig verschieben kann, wie einen Termin in der Arbeit!
   

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