Vollmondmythen

Schlafen wir bei Vollmond schlechter?

vollmondmythen © Fotolia_pict rider
Heute war die längste Vollmondnacht des Jahres. 40% aller Deutschen behaupten, mondfühlig zu sein und schlecht zu schlafen. Aber besteht wirklich ein Zusammenhang? Das ist eine naheliegende Frage, der Mond beeinflusst die Pflanzenkultur und die Gezeiten. Warum sollte er also nicht auch eine Wirkung auf unser Verhalten haben?
Ganz allgemein muss man aber gestehen: Wissenschaftlich belegt ist bisher nur, dass der Mond auf den Menschen keine Auswirkungen hat. Egal ob Geburten, Verkehrsunfälle, Selbstmorde oder das Haarwachstum, keine Untersuchung konnte den Zusammenhang von Mond und Mensch belegen. 

Was tatsächlich wissenschaftlich belegt ist: Je mehr Licht uns beim Schlafen umgibt, desto weniger wird von unserem Körper das Schlafhormon Melatonin ausgeschüttet. Das könnte noch aus unseren Neanderthal-Zeiten kommen. Denn Höhlenmenschen, die bei Vollmond nicht so tief geschlafen haben und aufpassten, wurden nicht vom Löwen oder Bären gefressen und konnten ihr Erbmaterial weitergeben. Denn viele Tiere sehen bei Vollmond besser. Eine Studie belegt auch, dass in Ostafrika bei Vollmond mehr Menschen von Löwen gebissen werden als in anderen Nächten.

Heißt: Nicht die Magie des Mondes beeinflusst uns, sondern nur das helle Licht. Rolladen runter und gut schlafen. Ansonsten gilt die selbsterfüllende Prophezeiung. Wenn jemand daran glaubt, dass er schlecht schläft bei Vollmond, dann wird er auch schlecht schlafen.






   

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