Was sind Poppies?

Sir Sebastian Wood

was-sind-poppies © British Embassy Berlin
100 Jahre Erster Weltkrieg – Britische Botschaft und Deutsches Historisches Museum zeigen am 11.11. den historischen Stummfilm The Battle of the Somme Am 11. November 2016 wird in einer Veranstaltung für geladene Gäste der Stummfilm „Die Schlacht an der Somme“ mit Live-Orchester im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums gezeigt.
Die Zusammenarbeit zwischen der Britischen Botschaft und dem DHM zum Thema „Erster Weltkrieg“ geht auf die Ausstellung im Jahr 2014 zurück, als die Botschaft den englischen Geschichtsprofessor David Reynolds von der Universität Cambridge als Gastredner für die Vortragsserie im DHM gewinnen konnte. Beide Seiten haben denselben Bildungsauftrag: Die Erinnerung an den Weltkrieg soll zukünftige Generationen den Frieden schätzen und bewahren lehren.
Botschafter Sir Sebastian Wood ist überzeugt: „Solche Gedenkveranstaltungen sind Symbole eines erfolgreichen Aussöhnungsprozesses und erinnern uns daran, dass unsere gemeinsamen Wurzeln sehr tief gehen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, als Deutschland in Trümmern lag, wurden wir innerhalb einiger Jahre wieder Verbündete und Partner. Das macht mir Mut. Großbritannien und Deutschland werden enge Partner bleiben, auch nach der britischen Entscheidung, die EU zu verlassen.“
„Diese Veranstaltung ist der beste Beweis dafür, dass auch Nationen, die sich einst als unversöhnliche Feinde sahen, eine gemeinsame Erinnerungskultur schaffen können und dass selbst aus den Schlachtfeldern des Krieges heraus Austausch und Zusammenarbeit wachsen können,“ sagt Ulrike Kretzschmar, Präsidentin a.i. der Stiftung Deutsches Historisches Museum.

Über den Film
Der historische Film The Battle of the Somme war der erste Kriegsdokumentarfilm in Spielfilmlänge. Innerhalb von zwei Monaten nach dem Kinostart August 1916 sahen ihn rund 20 Millionen Menschen in Großbritannien – fast die Hälfte der damaligen britischen Bevölkerung.
Der gesamte Film wurde von nur zwei Kameraleuten, Geoffrey Malins und J.B. McDowell, zwischen dem 25. Juni und dem 9. Juli 1916 am Kriegsschauplatz gedreht. Der Film präsentiert sich zwar im Stil einer Dokumentation, ist jedoch im Grunde genommen ein Propagandafilm, der aufgenommen wurde, um das große Interesse der britischen Öffentlichkeit an Nachrichten und Bildern von der Front zu befriedigen.
Der Film zeigt die Vorbereitungen für den Infanterie-Angriff, den Verlauf des Angriffs am 1. Juli 1916 und die Stimmung nach der Schlacht. Da man davon ausging, dass die Zuschauer im Kino daran interessiert sein würden, ihre Männer, Väter oder Söhne im Film zu erkennen, hielten die Kameraleute so viele Gesichter wie möglich fest. Oft forderten sie die Soldaten sogar auf, sich umzudrehen und in die Kamera zu schauen.

1920 ging der Film in den Besitz des Imperial War Museum über, das 2002 für die digitale Restaurierung der noch erhaltenen Teile sorgte. Danach wurde The Battle of the Somme von der UNESCO als einer der ersten Filme überhaupt ins Weltdokumentenerbe aufgenommen.
Die Vorführung mit Orchesterbegleitung in Berlin ist Teil einer Reihe von 100 Vorführungen in der ganzen Welt zum Gedenken an die Schlacht an der Somme vor 100 Jahren. Weitere Informationen zu der Vorführungsreihe finden Sie unter www.somme100film.com.

Über die Filmmusik und die Komponistin
Die von Laura Rossi komponierte Filmmusik wird vom Collegium Musicum der Unversitäten FU/TU unter Leitung von Donka Miteva aufgeführt.
2006 betraute das Imperial War Museum Laura Rossi mit der Komposition einer Orchester-Partitur für den Stummfilm. Die Musik sollte das Geschehen auf der Leinwand widerspiegeln und es dem modernen Publikum damit erleichtern, Zugang zu dem Stummfilm zu finden. Die restaurierte Fassung wurde zum 90. Jahrestag der Schlacht erstmals gezeigt. Dabei wurde auch Laura Rossis Filmmusik vom London Philharmonia Orchestra uraufgeführt.
Laura Rossi hat zahlreiche Film- und Fernseh-Musiken komponiert, u.a. für den hochgelobten Kino-Thriller London to Brighton, für The Eichmann Show mit Martin Freeman und Anthony La Paglia und für Song for Marion mit Vanessa Redgrave und Terence Stamp. Daneben ist Laura Rossi als Lehrbeauftragte für Filmmusik an der Londoner Filmakademie tätig. Weitere Informationen zur Komponistin unter www.laurarossi.com
   

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