Wer bekommt den begehrten Deutschen Buchpreis 2016?

Die 20 Kandidaten für den besten deutschsprachigen Roman stehen fest.

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Im Wettbewerb um den besten deutschsprachigen Roman des Jahres hat der Börsenverein des Deutschen Buchhandels die Longlist der Kandidaten bekannt gegeben
Auf der Liste stehen unter anderem die aktuellen Werke von Bodo Kirchhoff, Michael Kumpfmüller, Katja Lange-Müller, Sibylle Lewitscharoff, Thomas Melle, Peter Stamm und Thomas von Steinaecker.

Die siebenköpfige Jury hat insgesamt 20 Titel aus 178 Neuerscheinungen ausgewählt.

Spannend wird es im Wettbewerb um die beste literarische Neuerscheinung dann bis zum 20. September. Bis dahin wird die Liste auf sechs Titel verkürzt, das ist dann die Shortlist.

Welches ist der bestsprachige Deutsche Roman? Das erfahren wir dann am 17. Oktober. Der Sieger bekommt  25.000 Euro und mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit einen oberen Platz auf dem Bestsellerlisten.  Die übrigen fünf Autoren der Shortlist bekommen immerhin noch  2.500 Euro.

Der Deutsche Buchpreis ist ein beliebter Publikumspreis, der seit 2005 vergeben wird. Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz dürfen Titel einreichen. Im vergangenen Jahr hatte der Offenbacher Autor Frank Witzel den begehrten Preis für seinen Roman „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“  bekommen.

Hier die Die nominierten Autoren und Titel für den Deutschen Buchpreis 2015:

Akos Doma: Der Weg der Wünsche (Rowohlt Berlin, August 2016)

Gerhard Falkner: Apollokalypse (Berlin Verlag, September 2016)

Ernst-Wilhelm Händler: München (S. Fischer, August 2016)

Reinhard Kaiser-Mühlecker: Fremde Seele, dunkler Wald (S. Fischer, August 2016)

Bodo Kirchhoff: Widerfahrnis (Frankfurter Verlagsanstalt, September 2016)

André Kubiczek: Skizze eines Sommers (Rowohlt Berlin, Mai 2016)

Michael Kumpfmüller: Die Erziehung des Mannes (Kiepenheuer & Witsch, Februar 2016)

Katja Lange-Müller: Drehtür (Kiepenheuer & Witsch, August 2016)

Dagmar Leupold: Die Witwen (Jung und Jung, September 2016)

Sibylle Lewitscharoff: Das Pfingstwunder (Suhrkamp, September 2016)

Thomas Melle: Die Welt im Rücken (Rowohlt Berlin, August 2016)

Joachim Meyerhoff: Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke (Kiepenheuer & Witsch, November 2015)

Hans Platzgumer: Am Rand (Paul Zsolnay, Februar 2016)

Eva Schmidt: Ein langes Jahr (Jung und Jung, Februar 2016)

 

Arnold Stadler: Rauschzeit (S. Fischer, August 2016)

Peter Stamm: Weit über das Land (S. Fischer, Februar 2016)

Michelle Steinbeck: Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch (Lenos, März 2016)

Thomas von Steinaecker: Die Verteidigung des Paradieses (S. Fischer, März 2016)

Anna Weidenholzer: Weshalb die Herren Seesterne tragen (Matthes & Seitz Berlin, August 2016)

Philipp Winkler: Hool (Aufbau, September 2016)
   

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