Zum 35. „Internationalen Tag des Friedens“

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"Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts." – Willy Brandt
Eine Welt ohne Krieg, Gewalt, Mord und Totschlag scheint in den Augen der meisten Weltbürger nur noch eine Utopie – eine naive Traumvorstellung deren Umsetzung nicht mehr zu realisieren ist und die uns mehr und mehr aus den Händen zu gleiten scheint. Nachrichten von Selbstmordattentätern, sinnlosen Morden und Kriegen, sei es nun aus ethisch, religiösen oder geographischen Ursachen gehören zu unserem Alltag und lassen eine Welt verblassen, die auch friedlich mit einander leben kann.

“Imagine all the people living life in peace. You may say I'm a dreamer (…) But I'm not the only one - I hope someday you'll join us - and the world will live as one” stellte John Lennon bereits  1971 in Aussicht.



Um Frieden jedoch nicht nur als reine Utopie zu sehen, gar zu wünschen, wird dreimal im Jahr des Weltfriedens gedacht. Diese drei Weltfriedenstage haben unterschiedliche Konnotationen, Bedeutungen und Ursachen.

Der 1. Januar wurde von der katholischen Kirche zum „Weltfriedenstag“ ausgerufen und entstand in Zeiten größter politischer Anspannungen, explizit zur Zeiten der Kuba-Krise. Seit  1968 gilt der  1. Januar demnach als weltweiter, kirchlicher Friedenstag,  an dem  der aktuell amtierende Papst eine Friedensbotschaft verkündet. Die Botschaft von 2016 lautet: „Überwinde die Gleichgültigkeit und erringe den Frieden“.

In Deutschland gilt der 1. September als „Tag des Friedens“. Er wurde erstmals am 1. September 1957 (unter dem Leitspruch: „Nie wieder Krieg“) ausgerufen und soll an den Kriegsbeginn am 1. September 1939  ermahnen um eine Wiederholung der Geschichte zu verhindern.

Hingegen gilt der 21. September als offizieller Tag des Friedens. Dieser wurde von der UN-Generalversammlung am 21. September 1981 zum ersten Mal verkündet und am 30. November des gleichen Jahres offiziell zum „International  Day of Peace“ bestimmt. Er soll an eine Zeit und einen weltpolitischen Zustand der Waffenruhe und Gewaltlosigkeit erinnern – jene  naive Utopie, die bereits in Beethovens „Ode an die Freude“ besungen wurde, denn „Alle Menschen werden Brüder, wo dein sanfter Flügel weilt“:



   

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