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Franz Marc Museum

Kunst im 20. Jahrhundert

Franz Marc Jahr 2016
Am 4. März 2016 jährt sich der Todestag Franz Marcs zum 100. Mal. Mit zahlreichen Veranstaltungen und drei wichtigen Ausstellungen feiert das Franz Marc Museum die Erinnerung an den Maler, der zu den wichtigsten Künstlern des deutschen Expressionismus gehört. Drei seiner Hauptwerke werden als Leihgaben aus großen Sammlungen in Europa und USA in das dem Maler gewidmete Museum nach Kochel a. See, und damit in die von Franz Marc besonders geliebte und ihn inspirierende Landschaft (zurück)kommen.





Franz Marc Museum, Kochel a. See
Das Museum wurde 1986 in Kochel am See gegründet, um Leben und Werk Franz Marcs in der Landschaft darzustellen, die ihn als Maler geprägt hat. Seit 2008 wird in einem Neubau das Werk Franz Marcs aus erweiterter Perspektive gezeigt: Der Protagonist und Namensgeber des Museums wird bewusst in den Kontext der Kunst des 20. Jahrhunderts gestellt. Dabei tritt Marc mit Malern wie Paul Klee, Ernst Ludwig Kirchner, Max Pechstein, Erich Heckel und Max Beckmann, aber auch mit Künstlern wie Joseph Beuys und Georg Baselitz in einen Dialog. Parallel zu den Sonderausstellungen zeigt das Museum aus seiner Sammlung bedeutende Arbeiten Franz Marcs, des »Blauen Reiters«, der »Brücke«, Paul Klees, sowie der deutschen und französischen Nachkriegsabstraktion.


Öffnungszeiten
Dienstag–Sonntag und an Feiertagen
April–Oktober 10–18 Uhr
November–März 10–17 Uhr
Geschlossen am 24. + 31. Dezember

Öffentliche Führungen durch die Ausstellung
Sonntag 14 Uhr
April–Oktober auch Samstag 14 Uhr

Offenes Atelier
Sonntag 13–17 Uhr

Franz Marc Park 8-10, 82431 Kochel a. See
T +49(0)8851-92488-0
info@franz-marc-museum.de
www.franz-marc-museum.de








Ausstellungstrilogie:
Franz Marc - Zwischen Utopie und Apokalypse

 
Franz Marc – das arme Land Tirol
6.3.2016 - 5.6.2016
»Das arme Land Tirol« gehört zu den bedeutendsten Werken Marcs. Anlässlich des Franz Marc Jahres kehrt es aus dem Guggenheim Museum in New York in die von Marc besonders geliebte und ihn inspirierende Landschaft nach Kochel a. See zurück. Es entstand Anfang 1913, in einer Zeit, in der der Maler optimistisch Pläne schmiedete. Dennoch ist diese, durch eine Tirolreise Marcs inspirierte Landschaft von unerklärlicher Melancholie und vager Bedrohung geprägt. Diese Stimmung, die wie eine Ahnung des bevorstehenden Ersten Weltkriegs scheint, zeigt sich auch in parallel entstandenen Skizzen und Aquarellen, die neben anderen wichtigen Werken Marcs in der Ausstellung gezeigt werden.

1. Abbildung im Slider: Franz Marc, Das arme Land Tirol, 1913

Öl auf Leinwand, Solomon R. Guggenheim Museum, New York, USA Solomon R. Guggenheim Founding Collection

Franz Marc - Weidende Pferde IV
12.6.2016 – 11.9.2016
»Weidende Pferde IV« markiert den endgültigen Schritt zur Tierdarstellung als dem zentralen Anliegen von Franz Marc. Es gelingt dem Maler, durch das traditionelle Kompositionsmuster die Empathie mit dem Tier aufzurufen und darüberhinaus die Farbe als autonomes Bildmittel von ihrer nur repräsentativen Funktion zu lösen. In der Ausstellung wird dieser Weg Franz Marcs zu einer »Animalisierung« der Kunst
nachvollziehbar.

2. Abbildung im Slider:
Franz Marc, Weidende Pferde IV, 1911

Öl auf Leinwand, Harvard Art Museums/Busch-Reisinger Museum, Cambridge, USA,
Vermächtnis in Erinnerung an Paul E. und Gabriele B. Geier,
© President and Fellows of Harvard College

Franz Marc - Kämpfende Formen
18.9.2016 – 15.01.2017
Kurz vor seinem Aufbruch in den Ersten Weltkrieg malte Franz Marc »Kämpfende Formen«. Dieses abstrakte Werk wurde auch symbolisch gedeutet, als der Kampf zweier gegensätzlicher Kräfte, die als gut und böse oder als materiell und spirituell gesehen wurden. Die Parallelität von abstrakt und gegenständlich gilt nicht nur für Marc, sondern auch für die tendenziell abstrakten Werke Klees und Kandinskys, wie die Ausstellung zeigen wird.

3. Abbildung im Slider:
Franz Marc, Kämpfende Formen, 1914

Öl auf Leinwand,
Bayerische Staatsgemäldesammlungen München
© Blauel/Gnamm/Artothek

 



   

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