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Schlaganfall verhindern

Es gibt viele Möglichkeiten, das Schlaganfallrisiko zu senken

schlaganfall-verhindern © (c) initative schlaganfallvorsorge
In Deutschland kommt es jedes Jahr zu knapp 200.000 neuen Schlaganfällen und ca. 66.000 wiederholten Schlaganfällen.Der Schlaganfall ist nach Krebs- und Herz-Kreislauferkrankungen die dritt häufigste Todesursache in Deutschland.
Zwei von drei Schlaganfällen könnten in Deutschland verhindert werden, wenn die Prävention unter optimalen Bedingungen stattfinden würde. Wir, die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) und die pharmazeutischen Unternehmen Bristol-Myers Squibb und Pfizer, haben die „Initiative Schlaganfallvorsorge. Bei Vorhofflimmern handeln“ ins Leben gerufen, um uns gemeinsam für eine bessere Schlaganfallvorsorge
in Deutschland einzusetzen. Wir möchten, dass die Schlaganfall-Prävention in Deutschland aus Perspektive der Patienten unter ähnlich guten Bedingungen und Strukturen stattfindet wie die Akutversorgung.

Vorhofflimmern ist neben Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Rauchen, Fettstoffwechselstörungen und Übergewicht sowie Bewegungsmangel einer der wichtigsten Risikofaktoren für einen Schlaganfall. Ungefähr jeder fünfte Schlaganfall ist auf Vorhofflimmern zurückzuführen. Das Risiko für einen Schlaganfall bei Vorhofflimmern ist unterschiedlich hoch und wird vor allem vom Lebensalter, vom Geschlecht und von Begleiterkrankungen bestimmt.


Was getan werden kann um Schlaganfälle zu vermeiden: 

In Bewegung bleiben. Allgemein hat ein gesundes Maß an körperlicher Bewegung bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen viele positive Auswirkungen wie:
Blutdrucksenkung
Verlangsamung des Herzschlags
Stabilisierung des Herzrhythmus
Vorbeugung/Verbesserung der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
Abbau von Übergewicht
Verbesserung der Stimmung
Vorbeugung von Depressionen
Geeignet sind vor allem regelmäßige körperliche Aktivitäten bei geringer Belastungsintensität. Empfohlen wird bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine regelmäßige Ausdauerbewegung 3- bis 5-mal die Woche für 30 Minuten.1

Kein Nikotin, weniger Stress, Alkohol nur in Maßen.
Rauchen führt zwar nicht direkt zu Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern, erhöht jedoch das Risiko für viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die dann wiederum zu Vorhofflimmern führen können. Ähnliches gilt auch für Stress und Schlafmangel, wie Sie selbst vielleicht schon festgestellt haben: Beides ist zwar nicht die direkte Ursache von Vorhofflimmern, kann dieses jedoch auslösen und verstärken. 
Auch zu viel Alkohol kann Vorhofflimmern auslösen. Im Englischen hat man hierfür sogar einen eigenen Begriff geprägt, das sogenannte „Holiday-Heart-Syndrom”. Übersetzt heißt das so viel wie „krankes Herz an Feiertagen und Wochenenden”. Gemeint ist damit ein zeitweilig auftretendes Vorhofflimmern nach besonders hohem Alkoholkonsum.

Ernährung: vielseitig und ausgewogen
Für eine gesunde und ausgewogene Ernährung dienen Ihnen die zehn Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) als Orientierungshilfe. Eine Ernährungsweise auf Grundlage dieser Regeln unterstützt vollwertiges Essen und einen nachhaltigen Ernährungsstil und fördert die Leistung sowie Gesundheit.4 Als gutes Praxisbeispiel für eine ausgewogene und besonders „herzgesunde” Ernährung gilt die mediterrane Kost. Bezeichnend für diese traditionelle Ernährungsweise in Südeuropa ist die große, gesunde Vielfalt an verschiedenen Lebensmitteln. 
Durch den hohen Verzehr von Olivenöl und Seefisch werden bei einer mediterranen Ernährung vermehrt einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren – und die besonders wichtigen Omega-3-Fettsäuren – aufgenommen. Diese ungesättigten Fettsäuren beeinflussen die Zusammensetzung der Blutfette (Cholesterinwerte) positiv, wodurch das Risiko für mögliche koronare Herzkrankheiten oder die Bildung von Thromben verringert werden kann.6,7 Eine weitere positive Auswirkung durch den hohen Anteil pflanzlicher Lebensmittel in der Kost ist der hohe Gehalt an Ballaststoffen, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen.


Über die Partner der Initiative:

Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
Seit ihrer Gründung durch Liz Mohn 1993 verfolgt die Stiftung das Ziel, möglichst viele Schlaganfälle zu verhindern und die Folgen dieser Erkrankung zu mildern. In unterschiedlichen Projekten kümmert sie sich erfolgreich um eine Verbesserung der Prävention, der Therapie, der Rehabilitation und der Nachsorge des Schlaganfalls. Unterstützt wird die Aufklärungs- und Informationsarbeit der Stiftung von rund 200 sogenannten Regionalbeauftragten, die meisten sind Ärzte aus Kliniken und Rehabilitationseinrichtungen. Unter dem Dach der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe sind inzwischen über 450 Schlaganfall-Selbsthilfegruppen entstanden. Auch in der Akuttherapie hat die bundesweite Stiftung Zeichen gesetzt: Heute gibt es deutschlandweit mehr als 300 Schlaganfall-Spezialstationen, so genannte Stroke Units, die von der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft, der LGA InterCert und der Stiftung zertifiziert werden, um ihre Qualität zu gewährleisten.




Die BAGSO – Aktiv für die Älteren
Die BAGSO ist die Lobby der älteren Menschen in Deutschland. Unter ihrem Dach haben sich rund 110 Verbände mit etwa 13 Millionen älteren Menschen zusammengeschlossen. Die BAGSO vertritt deren Interessen gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, wobei sie die nachfolgenden Generationen immer mit im Blick hat. Durch ihre Publikationen und Veranstaltungen zeigt die BAGSO Wege für ein möglichst gesundes und aktives Altern auf. Aus diesem Grund ist sie der „Initiative Schlaganfallvorsorge. Bei Vorhofflimmern handeln“ beigetreten und informiert sowohl ältere Menschen als auch Seniorenorganisationen über Risikofaktoren und Schlaganfallvorsorge.



Die Allianz von Bristol-Myers Squibb und Pfizer
Im Jahr 2007 schlossen die forschenden Pharmaunternehmen Bristol-Myers Squibb und Pfizer eine internationale Allianz, um die langjährige Erfahrung und Kompetenz beider Unternehmen auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu bündeln. Neben der
Erforschung und Entwicklung moderner Medikamente gehört es zum Selbstverständnis beider Unternehmen, sich als verantwortungsvoller Partner im Gesundheitswesen auch für eine optimale Versorgung der Patienten zu engagieren. Gemeinsam setzen die Unternehmen ihre Kompetenz und Kraft in der „Initiative Schlaganfallvorsorge. Bei Vorhofflimmern handeln“ für eine verbesserte Schlaganfallprävention ein – mit dem Ziel, die Zahl der Schlaganfälle in Deutschland bis 2024 deutlich zu verringern.






Die Aufklärung über Schlaganfall-Risikofaktoren, deren frühzeitige Erkennung und das rechtzeitige Einleiten wichtiger Vorsorgemaßnahmen gehören zu den Kernaufgaben der Initiative Schlaganfallvorsorge. „Ziel unserer Arbeit ist es aber auch, Betroffenen und ihren Angehörigen praktische Tipps an die Hand zu geben, die ihnen helfen, ein gesünderesLeben zu führen und so einen Schlaganfall langfristig zu verhindern“, so Dr. Michael Brinkmeier, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. „Mit unserem Engagement möchten wir dazu beitragen, die Zahl der Schlaganfälle in Deutschland zu reduzieren.“

Schlaganfallvorsorge – jetzt gemeinsam handeln. Weitere Informationen,  zu den Themen Schlaganfallvorsorge und Risikofaktoren finden Sie unter schlaganfall-verhindern.de und am Samstag ab 17 Uhr in der Gesunden Stunde hier bei Klassik Radio. 




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