Anna Prohaska

anna-prohaska © Deutsche Grammophon/ Holger Hage
Anna Prohaska wurde 1983 geboren und wuchs in der Villa auf, in der einst Johannes Strauß „Die Fledermaus“ komponierte.
Es scheint, als sei diese Tatsache schon damals ein Omen für Ihre Zukunft gewesen.
Sie stammt aus einer sehr musikalischen Familie, wodurch es schon fast natürlich ist, dass auch sie in der Musikwelt Fuß fassen konnte. Ihr Urgroßvater war Komponist, ihr Großvater Dirigent, ihr Vater ist Opernregisseur und ihre Mutter sowie ihr Bruder singen ebenfalls – wie sie.
Mittlerweile lebt sie in Berlin und ist seit geraumer Zeit bei der Berliner Staatsoper festes Ensemblemitglied.

Die junge Sopranistin besticht durch Ihre Natürlichkeit und eine schnelle Gesprächsführung, die nur erahnen lässt, mit welch einer Leichtigkeit sie auf der Bühne singt.

Frau Prohaska ist authentisch, besitzt die vielgeschätzte Hands-on-Mentalität: Sie überlegt nicht lange – sie agiert schnell. Niemand würde bei ihrer zarten Erscheinung vermuten, dass sie in Ihrer Jugend eine Gothic-Zeit auslebte. Auch heute ist Anna Prohaska ein bekennender Metalfan.
Sie ist nicht der Stereotyp der klassischen Musikwelt.

Ihre Stimme ist facettenreich und unglaublich klar und oft wird sie mit Anna Netrebko verglichen.

Im Laufe ihres noch so jungen Lebens erhielt sie musikalischen Unterricht unter anderem von Eberhard Kloke, Norma Sharps, Brenda Mitchell und Wolfram Rieger.
Eine besondere Ehre wurde ihr zuteil, als Wolfgang Rihms ihr sein »Mnemosyne« widmete.

Im Jahre 2006/07 stand Sie zum ersten Mal auf der Bühne im Ensemble der Staatsoper Unter den Linden. An den Salzburger Osterfestspielen nahm sie das erste Mal  2009 teil. Zudem sang sie bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele 2012. 

Bereits jetzt hat Anna Prohaska zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Unter anderem gewann sie 2005 den Hanns-Eisler-Preis für Komposition zeitgenössischer Musik. Gefolgt von dem Daphne- Preis im Jahr 2008. Den ECHO erhielt sie 2012 in der Kategorie „Nachwuchskünstlerin“  für ihren Gesang auf Ihrem Album „Sirène“.  Und 2016 erhielt sie den Kunstpreis Berlin.

Ihr großer Traum: eine Wohnung kaufen. Ihr wohl größtes nichtmusikalisches Projekt für die Zukunft. (Die Welt, Oktober 2015)

Anna Prohaska ist eine nachdenkliche Person, tiefgründig. Diese Farbe Ihres Charakters spiegelt sich auch in ihrer Musik wieder. Zu sehen in der Aufnahme „Des Fischers Liebesglück“ von Franz Schubert aus dem Album „Sirène“.

   

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