Arthur Fiedler

arthur-fiedler © Shisler
Der amerikanische Dirigent und Violinist Arthur Fiedler wurde am 17. Dezember 1894 in Massachusetts geboren. Er war ein Mensch, der nie ruhen konnte. Still sitzen und Däumchen drehen, war nicht in seinem Interesse. “Something is driving me. [...] I just can't sit and twiddle my thumbs." (On This Day, Juli 1979)

Zur Musik kam er zwangsläufig durch seine Familie, seinem Vater Emanuel Fiedler. Der Vater, ein gebürtiger Pole, kam 1885 nach Boston. Wilhelm Gericke holte ihn zum Boston Symphony Orchestra, um dort die erste Violine zu spielen. Fiedlers Vater musste beruflich viel reisen, und so zog es die Familie unter anderem auch nach Berlin. An der Royal Academy of Music studierte Arthur Fiedler von 1911-1915 Violine, Piano und Dirigieren, zu seinen Lehrern gehörte Willy Hess. 

Sein erstes Dirigentendebüt hatte er mit 17 Jahren unter anderem mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Mendelsohns Piano Concerto in G-Moll. Mit 20 Jahren kehrte er zurück nach Amerika.  

Bevor er 1930 die Leitung des Boston Pops Orchestra übernahm, musste er sechs Jahre warten, denn bereits 1924 bewarb er sich ohne Erfolg. Insgesamt leitete er das Orchester dann über 50 Jahre. Nur vier Tage nach dem Galakonzert am 10. Juli 1979 anlässlich seiner 50. Saison verstarb er. Neben der Leitung des Boston Pops Orchestras, dirigierte er regelmäßig das San Francisco Pops Orchestra.

Sein Repertoire reichte von leichter Musik, traditionellen Volksliedern bis hin zu sinfonischen Arrangements beliebter Musicals und Filmmusik.

Arthur Fiedler heiratete 1942 Ellen Bottomley. Gemeinsam bekamen sie drei Kinder. In seiner Freizeit war er ein begeisterter Amateurfeuerwehrmann.

“I've never left a concert to go to a fire, but I have left fires to go to a concert.” (On This Day, Juli 1979)

Fiedler erhielt 1977 die Freiheitsmedaille, welches die höchste Auszeichnung in den USA ist. Nach seinem Tod hat Ralph Helmick 1984 in Charles River Esplanade eine Gedenkstätte erbaut. Das „Arthur Fiedler Memorial“  hat die Form seines Kopfes in Wellenoptik. Die besondere Form verleiht das Gefühl von Bewegung und Vibration wie einst seine Geige.
   

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