Bobby McFerrin

bobby-mcferrin © Erinc Salor from Amsterdam, Netherlands - Bobby McFerrin 2, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6867263
“Then I came up with this crazy idea just to walk out on the stage with no band at all and just start singing whatever came to mind. I actually fought the idea for a while because it seemed almost too radical, but it became obvious what I was supposed to be doing.”
“Dann hatte ich diese verrückte Idee, einfach ohne Instrument und Band auf die Bühne zu gehen und einfach zu singen was immer mir in den Kopf kam. Ich habe lange mit mir gekämpft, weil diese Idee fast ein bisschen zu radikal, zu ungewöhnlich war, aber mir wurde klar, dass ich genau das tun muss."

Bobby McFerrin wird am 11.März 1950 in New York geboren und wächst in einer musikalischen Familie auf. Sein Vater ist Bariton, seine Mutter Sopranistin, so entdeckt auch Bobby schon früh seine Leidenschaft für die Musik. Besonders gerne legt er sich unter den Flügel, um seinem Vater beim Klavierspiel zu lauschen. Im Alter von sechs Jahren erhält Bobbby dann  seinen ersten Klavierunterricht an der Julliard School of Music.

Später studiert er neben der Highschool auch noch Klavier an der California State University.
Zunächst fällt es McFerrin nicht leicht, als freischaffender Musiker Fuß zu fassen. Als Mitglied diverser Bandprojekte kann er sich nicht so recht in der populären Musikszene behaupten. Erst durch seinen Auftritt beim "Kool Jazz" bekommt er einen Schallplattenvertrag  und soll von nun an mit seiner Stimme ganz groß rauskommen. 1982 erscheint sein Debütalbum, durch das seine einzigartige, artistische Vokaltechnik bekannt wird.
Den großen Durchbruch hat er dann aber erst 1988 mit seinem Song „Don’t worry, be Happy“, der auf einem Zitat von Meher Baba beruht. Prompt landet er mit „Don’t worry, be Happy“ auf Platz 1 der US Pop Charts und kassiert für seinen Welthit  gleich 4 Grammys.

Zwar  schafft Bobby McFerrin es nicht mehr, einen Kassenschlager wie „Don’t worry, be happy“ zu komponieren, dafür startet er viele interessante Projekte mit anderen Musikern. So arbeitet er mit Künstlern aus Klassik und Jazz zusammen. Dazu gehören unter Anderem Yo-Yo Ma, Chick Corea und die Yellowjackets.

Inzwischen hat McFerrin seine eigene Oper („Bobbie – Listen so we can really hear“) und tritt nebenbei als Dirigent auf. Sogar die Wiener Philharmoniker durfte er im Jahre 2004 dirigieren.
McFerrin lässt es sich nicht nehmen, auch den musikalischen Nachwuchs zu fördern: So gibt er an verschiedensten Hochschulen (u.a. auch an der Hochschule der Künste in Berlin) Unterricht. Ansonsten steht der Allrounder Bobby McFerrin als einer der großen Vokalkünstler aber alleine auf der Bühne, denn eine Band benötigt er nicht. Schließlich kann er sich ja auch, sei es durch Bodypercussion oder bestimmte Gesangstechniken, selbst begleiten.

 Seit seinem berühmten Hit ist McFerrin jedenfalls weltbekannt und mit Sicherheit auch ein klein wenig glücklicher- Don’t worry, be Happy!
   

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