Christoph Sietzen

christoph-sietzen © Stefan Sietzen
Zum „Rising Star“ der European Concert Hall Organisation (ECHO) in der Saison 2017/2018 ernannt, wird Christoph Sietzen in der Presse als Ausnahmetalent gefeiert und für seine erfrischende musikalische Natürlichkeit, seine technische Beherrschung sowie ausgeprägte Bühnenpräsenz gelobt.
Im Alter von 12 Jahren gab Sietzen sein Debüt bei den Salzburger Festspielen und ist u.a. Preisträger des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD (2014). Seine erste Solo-CD „Attraction“, die den Titel des für ihn von Emmanuel Séjourné komponierten gleichnamigen Werks trägt, wurde mit dem Pizzicato Supersonic Award ausgezeichnet. 

Unterricht seit dem sechsten Lebensjahr

Der in Salzburg geborene Luxemburger wurde seit seinem sechsten Lebensjahr am Schlagwerk unterrichtet und studierte später Marimba bei Bogdan Bacanu und Schlagwerk bei Leonhard Schmidinger und Josef Gumpinger an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, wo er mit Auszeichnung abschloss. Im Laufe seiner Studien widmete sich Christoph Sietzen darüber hinaus seinem Zweitinstrument Kontrabass, sowie dem Cembalo-Spiel, um sich intensiv mit der Musik des Barock auseinander zu setzen. Seit 2014 unterrichtet Christoph Sietzen an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.


Sietzen mit diversen Engagements

Für Konzertengagements gastierte Christoph Sietzen u.a. im Athenäum Bukarest, das Große Festspielhaus Salzburg, der Herkulessaal München, das Konzerthaus Berlin und Wien, die Philharmonie Luxembourg und die Suntory Hall Tokyo. Als ECHO Rising Star wird Christoph Sietzen in dieser Spielzeit auf den bedeutendsten Bühnen Europas konzertieren, darunter die Kölner Philharmonie, Müpa Budapest, Konzerthaus Wien, Philharmonie Luxembourg, Elbphilharmonie Hamburg, Gulbenkian Foundation Lissabon, Palau de la Música Barcelona, Stockholm Konserthuset, Bozar Brüssel, Concertgebouw Amsterdam und Casa da Música Porto.

Arbeit mit verschiedenen Orchestern

Christoph Sietzen arbeitete mit Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Bilkent Symphony Orchestra, dem Mozarteumorchester Salzburg, Romanian National Symphony Orchestra, WDR Funkhausorchester Köln und künstlerischen Partnern wie Bogdan Bacanu, Martin Grubinger, Momoko Kamiya, Peter Sadlo, Emmanuel Séjourné sowie Schauspieler und Oscar-Preisträger Karl Markovics. Christoph Sietzen ist Mitglied des von Bogdan Bacanu gegründeten Marimba-Ensembles „The Wave Quartet“.


Verschiedene Komponisten schrieben Werke für ihn

Komponisten wie Ivan Boumanns, Jakob Gruchmann, Alexander Mullenbach und Alexander Wagendristel schrieben Werke für Christoph Sietzen. Stewart Copeland komponiert für die ECHO „Rising Stars“-Tournee des jungen Schlagwerkers ein neues Auftragswerk. Regelmäßig gibt Christoph Sietzen Meisterkurse, die ihn bisher nach China, Holland, Japan, Portugal, Rumänien und Spanien führten.

Zu Gast bei "Stars von morgen"

Bereits als Jugendlicher gewann Christoph Sietzen zahlreiche Wettbewerbe, darunter zehn erste und zahlreiche Sonderpreise des bundesweit ausgetragenen österreichischen Jugendmusikwettbewerbes „prima la musica“, den Raiffeisen Klassik Preis der Universität Mozarteum inkl. Sonderpreis für herausragende Leistungen 2012 und den dritten Preis der „International Marimba Competition Linz“ 2006. Im April 2015 wurde Christoph Sietzen für seine herausragenden Leistungen vom oberösterreichischen Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer ausgezeichnet. Internationale Aufmerksamkeit erhielt er außerdem durch einen Auftritt in der ARTE-Reihe „Stars von morgen“ 2016, die von Rolando Villazón präsentiert wird.


Christoph Sietzens Veröffentlichungen

Christoph Sietzens erste Solo-CD „Attraction“ erschien im Juni 2017 beim Label Genuin classics. Sie enthält Werke von Hamilton, Pärt, Psathas, Thomas und Xenakis, sowie eine Ersteinspielung von Séjourné, deren Widmungsträger er ist.
Darüber hinaus umfassen CD-Veröffentlichungen Christoph Sietzens die Aufnahmen des Wave Quartet: 2008 die Debüt-CD des Ensembles, im Jahr darauf gefolgt von einer Aufnahme mit Johann Sebastian Bachs drei Konzerten für zwei Cembali in Bearbeitung für Marimba. Die im Januar 2016 bei Genuin classics erschienene Einspielung „Loco“, mit Bearbeitungen von Werken von Astor Piazzolla, Carlos Gardel und Rodrigo y Gabriela wurde mit dem Supersonic Award ausgezeichnet. Im September 2017 veröffentlichte Sony Classical eine gemeinsame CD mit dem L’Orfeo- Barockorchester, die sich erneut Kompositionen von Johann Sebastian Bachs widmet.
   

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