Emmanuel Pahud

emmanuel-pahud © Denis Felix
Der 1970 in Genf geborene Flötist erhielt als Sechsjähriger in Rom den ersten Flötenunterricht. Später studierte er in Brüssel, dann in Paris bei Michel Debost, sowie in Basel bei Aurèle Nicolet. Mit 22 Jahren holt ihn Claudio Abbado als Solo-Flötist zu den Berliner Philharmonikern. Eine Stelle, die er bis auf eine kurze Unterbrechung für eine Professur am Genfer Konservatorium, bis heute innehat. Sein Markenzeichen ist ein extrem wandelbarer, differenzierter Ton. Damit ist er nicht nur als Solist mit den weltweit größten Orchestern zu hören sondern auch als Kammermusiker in verschiedenen Duo- und größeren Ensemblebesetzungen. Pahud überschreitet immer wieder die Genre-Grenzen.

So trat er auf dem Album "Around the World" mit dem Gitarristen Christian Rivet eine musikalische Reise an, die über Rumänien und Indien bis nach Argentinien reichte. Mit dem Jazzmusiker Jacky Terrasson interpretierte Pahud auf dem Album  "Into The Blue" unter anderem Vivaldis "Vier Jahreszeiten" als Swing oder Mozarts "Alla Turca" im Reggae-Rhythmus. Sofort umschalten zu können zwischen verschiedenen Besetzungen und Epochen ist für Pahud Teil seiner Virtuosität. Für seine zahlreichen Einspielungen hat er bedeutende Preise erhalten wie den ECHO Klassik. Wegen seiner Verdienste um die französische Musik wurde der Musiker 2009 mit dem französischen Orden für Kunst und Literatur ausgezeichnet.



Emmanuel Pahud war zunächst als Solo-Flötist beim Rundfunk-Symphonieorchester Basel und den Münchner Philharmonikern unter Sergiu Celibidache tätig, ehe er mit 22 Jahren als damals jüngstes Mitglied Solo-Flötist der Berliner Philharmoniker unter Claudio Abbado wurde. 
Telemann und Jazz, Ravel und Mozart, Bach und Prokofieff – Emmanuel Pahud beweist seine immense Repertoire-Bandbreite - darunter auch Uraufführungen von Elliot Carter und Luca Lombardi - immer wieder in Konzerten wie in zahlreichen preisgekrönten Einspielungen.

Er ist Mitbegründer des Ensembles Les Vents Français, mit dem er bereits mehrere Alben veröffentlichte. Erfolgreich sind auch seine Veröffentlichungen „Revolution“ und „CPE Bach“, die auf den „Flötenkönig“ folgten, wonach bei Emmanuel Pahud der Name Programm sein dürfte.

   

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