Lavinia Meijer

lavinia-meijer © insidesonymusic/ Stephan Vanfleteren
Lavinia Meijer gehört zu den vielversprechendsten Harfenisten weltweit. Sie wurde 1983 in Südkorea geboren und im Alter von zwei Jahren von einer niederländischen Familie adoptiert, die gänzlich unmusikalisch ist. Genauso wie ihr Mann, der in der IT-Branche tätig ist. Als Lavinia acht Jahre alt war, fühlte sie sich bereit  -  ein Instrument zu erlernen. Es sollte ein besonderes Instrument sein, eines das nicht jedermann spielt. Kurz darauf fiel die Entscheidung – sie hatte sich sofort in das sanfte Spiel der Harfe verliebt.

“With the harp, you shade the color with your fingertips and you play every string... you can dampen the strings for dynamics.” (Februar 2016, Musicguy247)

Ihre Liebe zur Harfe spürt man in jedem Auftritt. Eine schnelle und überaus exakte Fingerhaltung, gepaart mit einer intensiven Leidenschaft, zeichnen ihr Spiel aus – sie trifft jeden Ton. Neben dem klassischen Repertoire experimentiert sie gerne mit Theatermusik, Jazz, Pop und elektronischer Musik. Mit dieser Vielfalt erreicht Meijer auch das sehr junge Publikum.

Über zehn Jahre wurde sie von Erika Waardenburg unterrichtet, während dieser Zeit studierte sie Musik beim Konservatorium in Amsterdam. Neben Waardenburg erhielt Meijer Unterricht von Isabelle Moretti, Maria Graf und Daphne Boden. 

Bisher spielte sie weltweit in den unterschiedlichsten Häusern unter anderem in Asien, Athen, Stockholm, Paris, Wien und New York. 2007 debütierte Meijer in der Carnegie Hall in New York City. Nur zwei Jahre später erhielt sie den wichtigsten niederländischen Preis – den Dutch-Music-Prize. Eine besondere Ehre wurde ihr zuteil, als sie an ihren Einspielungen von Philip Glass arbeitete: sie erhielt persönliche Unterstützung von ihm.  

Sie selbst bezeichnet sich als Perfektionistin, deutlich wird dies kurz vor wichtigen Aufnahmen. In dieser Zeit analysiert sie sich selbst durch Video- und Audioaufnahmen. Sie will sich sicher sein, dass alles perfekt ist.

Das Besondere an Ihren Konzerten ist ihre Interaktion mit dem Publikum. Durch Gespräche lernt das Publikum sie kennen und umgekehrt. Wenn Meijer nicht als Solistin auftritt, sondern mit einem Orchester – dann hat sie oft nicht diese Gelegenheit zur Konversation und fühlt sich danach  leer. Einfach nur ihre Noten spielen, das ist nichts für sie. Lavinia Meijer legt Wert auf Persönlichkeit und möchte der Harfe als Solo-Instrument mehr Bedeutung zukommen lassen.

“Just playing my notes is not very satisfying for me because I really like to know the people I’m playing for!!” (April 2010, Musikweb International´s Worldwide Concert and Opera Reviews)

http://www.laviniameijer.com/video/videoclip-einaudi/
   

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