Leonidas Kavakos

leonidas-kavakos © Decca/ Ben Ealovega
“Music is about devotion, and knowing when to be free.” Leonidas Kavakos wurde 1967 in Athen geboren.
Der aus einer Musikerfamilie stammende Kavakos begann bereits als kleiner Junge im Alter von fünf Jahren Violine zu spielen. Sein großes Talent wurde schnell bemerkt, sodass seine musikalische Ausbildung bald professionalisiert wurde. 
Am Griechischen Musikkonservatorium Athen wurde er zunächst von Stelios Kafantaris unterrichtet, bis ein Stipendium der Alexander-Onassis-Stiftung ihm ein Studium an der Indiana University ermöglichte. Dort wurde er von dem polnisch-amerikanischen Josef Gingold unterrichtet, dessen Ausbildung einen sehr guten Ruf genoss.

Im Alter von 17 Jahren gab Kavakos sein Debütkonzert auf dem Epidaurus-Festival in Athen. Seinen Durchbruch hatte er ein Jahr später beim internationalen Jean-Sibelius-Violin-Wettbewerb in Helsinki, den er gewinnen konnte. Seitdem spielte er auf einigen der bedeutendsten Klassikbühnen Europas. So unter anderem in der Berliner Philharmonie, im Amsterdamer Concertgebouw oder auch im Wiener Konzerthaus.

1986 gewann Kavakos die Silbermedaille bei der International Violin Competition in Indianapolis. Durch diesen Erfolg wurde er auch über Europa hinaus bekannt und absolvierte seine erste Tour in Nordamerika.
Seit 1986 tourt er jährlich durch die USA und Kanada und spielt dort mit einigen der bekanntesten Orchester jenseits des Atlantiks zusammen, darunter das Chicago Symphony Orchestra, die Boston Symphony oder auch das New York Philharmonic Orchestra.

Kavakos machte neben seiner äußerst erfolgreichen Karriere als Solist auch als Dirigent von sich reden. Als Gastdirigent arbeitete er bereits mit dem London Philharmonic Orchestra und dem Boston Symphony Orchestra zusammen. 2007 wurde Kavakos der neue Dirigent der Camerata Salzburg, und übernahm damit die Nachfolge der britischen Dirigentengröße Sir Roger Norrington.
2009 gab er die Leitung jedoch wieder ab. Kavakos begründete die Entscheidung damit, dass er seine Pflichten als Dirigent und künstlerischer Direktor in dem unruhigen Umfeld nicht erfüllen könne. Das Management der Camerata Salzburg wechselte in sieben Jahren acht Mal.

Bis heute hat Kavakos 13 Studioalben auf den Markt gebracht. Sein erstes Album, welches er 1991 veröffentlichte, gewann die Auszeichnung „BIS Gramophone Record Of The Year“. Das Album war die weltweit erste Aufnahme des Violinkonzert in d-Moll op. 47 des finnischen Komponisten Jean Sibelius, das lange Zeit in Vergessenheit geraten war. Für diese „Wiederbelebung“ des einzigen Konzertes von Sibelius erhielt Kavakos in Fachkreisen höchste Anerkennung. 2009 veröffentlichte er das Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 und 2 in E-Moll von Felix Mendelssohn-Bartholdy, für das er den Klassik-ECHO in der Kategorie „Violinkonzert 19. Jahrhundert“ gewinnen konnte.
Am ersten April 2016 kam Kavakos neuestes Album „Virtuoso“ auf den Markt, auf dem von Stravinsky über Paganini und Strauss bis hin zu Dvorak viele Größen der Klassik mit kürzeren Kompositionen vertreten sind. Die CD, auf der Kavakos gemeinsam mit dem Pianisten Enrico Pace zu hören ist, wurde von der Kritik begeistert aufgenommen.
   

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