Michail Lifits

michail-lifits © Decca_Felix Broede
In der Usbekischen Sowjetrepublik geboren, Studium in Italien und international bekannt: der Pianist Michail Lifits. Michail Lifits wurde 1982 in Taschkent in der ehemaligen Usbekischen Sowjetrepublik geboren. Durch seine Mutter, die als Klavierlehrerin arbeitete, kam Lifits früh zur Musik, bereits im Alter von 6 Jahren begann er mit dem Klavierspielen.
Sein Debütkonzert gab er im Alter von 13 Jahren mit Rachmaninows zweitem Klavierkonzert zusammen mit der Nationalen Philharmonie Usbekistans. Er studierte anschließend bei Boris Petrushansky in Italien an der Accademica Pianistica „Incontri col Maestro“. Anschließend wechselte er an die Hochschule für Musik und Theater Hannover, wo er von dem 2012 verstorbenen Karl-Heinz Kämmerling sowie Bernd Goetkze unterrichtet wurde.

2003 gewann er seinen ersten Wettbewerb bei den Val Tidone Piano Competitions. Es folgten weitere Erfolge bei Klavierwettbewerben, unter anderem der 1. Platz bei der Ferruccio Busoni International Piano Competition. Innerhalb von sechs Jahren konnte er zwischen 2003 und 2009 insgesamte sechs Klavierwettbewerbe für sich entscheiden. Vor allem in Italien ging sein Stern auf, doch sorgte er bei der Hilton Head International Piano Competition auch in den USA für Aufsehen.

In den folgenden Jahren bespielte der Deutsch-Usbeke die großen Säle der Welt, wie die Carnegie Hall in New York, das Auditorium du Louvre in Paris oder den Großen Sall der Berliner Philharmonie. Lifits ist zudem regelmäßig auf vielen verschiedenen internationalen Festivals in Europa und den USA zu Gast. In Deutschland ist er jährlich beim Kissinger Sommer, dem Rheingau Musikfestival, dem Klavierfestival Ruhr oder auch den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern zu hören.

2011 veröffentliche er sein erstes Album „Michail Lifits play Mozart“, auf dem die Klaviersonaten 4 und 9 sowie Mozarts Rondos zu hören sind. Die CD erhielt durchweg ausgezeichnete Kritiken und und wurde auf „Musicweb International“ als „Recording of the Month“ gewürdigt. Mehrere Kritiken bescheinigen ihm, dass er bei seinem Debütalbum nicht nur durch technische Finessen besticht, sondern durch seinen „durchgeistigen, beinahe weise anmutenden Ton“. 2015 folgte seine zweite CD mit Schuberts Klaviersonaten D 894 und 845, die ebenfalls sehr gute Kritiken erhielt.
   

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