Plácido Domingo

plácido-domingo © Ruben Martin
Plácido Domingo hat einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame, der seinen Namen trägt.
Plácido Domingo wurde 1941 in Madrid geboren, wuchs aber in Mexiko auf, wo er bereits 1959 sein Debüt als Borsa in „Rigoletto“ von Guiseppe Verdi gab. Danach arbeitete er einige Jahre in Tel Aviv, zusammen mit seiner Frau, die ebenfalls Sängerin war.

Domingos Karrierestart mit Gebet

Seine internationale Karriere begann 1966 mit seinem Auftritt in „Don Rodrigo“ von Alberto Ginastera an der New York City Opera. Seitdem singt er an allen großen Opernhäusern der Welt: An der Wiener Staatsoper, der Metropolitan Opera in New York, der Mailänder Scala und weiteren renommierten Häusern und Festspielen. Vor jedem Auftritt betet er zur heiligen Cäcilia, der Schutzpatronin der Musik, und Sankt Blasius, dem Schutzheiligen des Halses.

Otello oder Wagner - Domingo beherrscht sie alle

Domingo hat inzwischen über 130 Rollen gesungen. Seine Paraderolle, mit der es auch Aufnahmen auf Schallplatte gibt, ist der „Otello“ aus der gleichnamigen Oper von Verdi. Auch als Sänger in vielen Wagner-Opern war er erfolgreich und trat bei den Richard-Wagner-Festspielen in Bayreuth auf. Früher sang er die großen Tenor-Partien, heute singt er hauptsächlich Bariton. Er widmete sich französischen, italienischen, deutschen und russischen Werken. In Los Angeles ist er der Generaldirektor der Oper und dirigierte unter anderen am Covent Garden und an der Wiener Staatsoper. Seit der Fußball-Weltmeisterschaft 1990 gehört er zu den „Drei Tenören“, zusammen mit José Carreras und Luciano Pavarotti.

Soziales Engagement

Plácido Domingo ist bekannt für seine Wohltätigkeitsaktionen. Auf der ganzen Welt unterstützt er Hilfsprojekte, die sich meist benachteiligten Gruppen annehmen.

Auszeichnungen

Der spanische Sänger und Dirigent wurde mit zahlreichen Preisen geehrt, unter anderen einem ECHO Klassik, einem Bambi, dem Prinz-von-Asturien-Preis und dem World Award in der Kategorie „World Achievement Award“. Er erhielt Ehrendoktorate des Philadelphia College of Performing Arts, der University of New York, der Universität Oxford und mehreren anderen Universitäten. Auf dem Hollywood Walk of Fame trägt ein Stern seinen Namen.
   

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