Sol Gabetta

sol-gabetta © Uwe Arens/ Sony Classical
Wie kein anderes Instrument verkörpert das Cello die innige Beziehung zwischen sich und seinem Musiker, die in Analogie zu einer wahrhaftigen Liebesbeziehung steht. Eine Liebesbeziehung, die vor allem dann erotische Züge annimmt, wenn das Cello durch eine Frau gespielt wird. Auf der einen Seite der voluminöse, harte Körper des Saiteninstruments, auf der anderen Seite die Hingabe anmutiger Weiblichkeit, die in einer leidenschaftlich, musikalischen Symbiose mündet. Dass diese Beziehung Passion verlangt, beweist die argentinische Cellistin Sol Gabetta. 

Am 18. April 1981 als Tochter russisch-französischer Eltern geboren, entdeckt Sol ihre musikalische Begeisterung bereits sehr früh und probiert sich, durch die Förderung ihrer Eltern, an unterschiedlichen Instrumenten aus.
Und das mit Erfolg. Bereits mit 10 Jahren gewinnt Sol ihren ersten Wettbewerb in Argentinien, worauf weitere Erfolge, wie der Natalia Gutman Award oder der Tchaikovsky Wettbewerb in Moskau folgten. Zu ihren späteren Lehrern gehören Ivan Monighetti und David Geringas.

Der internationale Durchbruch gelang ihr 2004 bei den Luzerner Festspielen mit den Wiener Philharmonikern und Valery Gergiev. Für Ihre Einspielung von Schostakowitschs Cellokonzert Nr. 1, Es-Dur op. 107 gewinnt sie 2013 den ECHO Klassik in der Kategorie „Instrumentalistin des Jahres“ sowie für die „Kammermusik-Einspielung des Jahres“.



Jung und attraktiv ist sie zweifelsohne und dennoch wehrt sie sich gegen die erotischen Vermarktungsstrategien der klassischen Musikbranche, die ihr Aussehen über musikalisches Talent stellen wollen.
Sol Gabetta lässt lieber ihr musikalisches Talent und ihr meisterhaftes Spiel für sich sprechen. Über das, ja gar über ihre Beziehung zum Cello, sind sich die meisten Pressestimmen einig. Es sei sanft, weich und verkörpere pure Eleganz und Anmut.
Der „Tages Anzeiger Zürich“ urteilt: „Wie Gabetta aber bei aller stürmerischen Verspieltheit des Ausdrucks den Ton veredelt, wie sie die zartesten Übergänge gestaltet“ sei außergewöhnlich, als kreiere sie mit dem Cello sfumatöse Effekte, die man sonst nur aus Gemälden kenne.  („(…) mit viel Wärme und romantisierendem Duktus“ entfalte sie „den samtigen, seidenweichen Ton ihres kostbaren Guadagnini-Cellos.“ (Badische Zeitung, 15. Juni 2009.))

Sol Gabetta trat bereits mit unterschiedlichen Stars der Klassik Szene auf, beispielsweise mit Hélène Grimaud.



Darüber hinaus initiierte sie das Kammermusikfestiaval SOLsberg und gründete die „Cappella Gabetta“, ein Barockorchester, das unter der Leitung ihres Bruders steht.
   

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