Yannick Nézet-Séguin

yannick-nézet-séguin © Marco Borggreve
Für Yannick Nézet-Séguin, der am 6. März 1975 in Montreal geboren wurde, stand bereits mit zehn Jahren fest, dass er Dirigent werden wollte. Seit er fünf Jahre alt war, spielte er Klavier und 1995 begann er am Conservatoire de musique du Québec ein Studium in den Fächern Klavier, Komposition und Dirigieren.
Ein entscheidendes Zusammentreffen hatte er mit 19 Jahren, als er dem großen italienischen Dirigenten Carlo Maria Giulini begegnete. Seither wurde Giulini zu seinem Mentor.
Mit der Erfahrenheit eines solchen Maestros, der festen Überzeugung, dass der Dirigent da sei um der Musik zu dienen und nicht umgekehrt und seiner einzigartig enthusiastischen Art des Musizierens wurde er gleichermaßen bei Orchestern und Zuhörern beliebt.

Nachdem er sein eigenes Orchester und Vokalensemble gegründet hatte, das La Chapelle de Montréal, und er 2000 künstlerischer Direktor und Chefdirigent des Orchestre Métropolitain wurde, rief die internationale Musikszene. Nézet-Séguin arbeitete mit den namhaftesten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, den Wiener Philharmonikern und der Staatskapelle Dresden zusammen.
Nach Stationen in Rotterdam und beim London Philharmonic Orchestra leitet er seit 2010 das Philadelphia Orchestra. Desweiteren hält er eine Exklusivkünstler-Residenz am Konzerthaus Dortmund. Zu seinen Projekten dort gehörten bereits eine Reihe von Mendelssohn-Konzerten mit dem Chamber Orchestra of Europe oder ein Bruckner-Zyklus mit den Wiener Philharmonikern.

Er veröffentlichte unter anderem die Einspielung  des großen Zyklus mit Mozarts Opern der Reifezeit und die sämtlicher Sinfonien von Schumann mit dem Chamber Orchestra of Europe.

Yannick Nézet-Séguin ist sowohl im Konzertsaal wie auch im Opernhaus zu Hause und bekam begeistertes Lob der Kritik für sein Debüt in der Carnegie Hall mit Verdis Requiem oder einer Neuproduktion von Roméo und Juliette bei den Salzburger Festspielen 2008. Zu seinen Auszeichnungen gehören der Royal Philharmonic Society Award und der Prix Denise-Pelletier, die höchste kulturelle Auszeichnung in Québec. 2014 erhielt er außerdem den ECHO Klassik in der Kategorie "Bester Dirigent des Jahres" für seine Strawinsky- und Stokowski-Einspielung mit dem Philadelphia Orchestra.
   

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