Yundi Li

yundi-li © Mercuy Classics/ Chen Man
Yundi Li wird immer mehr als Nachfolger Lang Langs gehandelt. Ausgebildet wurde er in Deutschland. Bereits im Jahr 2000 konnte Yundi Li seine Karriere starten.
Yundi Li gilt neben Lang Lang als einer der berühmtesten Exportschlager aus China. Wird Lang Lang vor allem für seine technische Raffinesse und Präzision geschätzt, so machte Yundi Li, besser bekannt als Yundi, wie er sich seit 2012 nur noch nennt, durch seine Chopin-Interpretationen auf sich aufmerksam.

 

Yundi Li hätte seine Leidenschaft fast nicht entdeckt

Yundi wird am 7. Oktober 1982 im Südwesten Chinas geboren. Genießen die meisten Klassik-Stars schon in ihrer Kindheit eine frühe Sozialisation mit ihrer Musik und ihrem Instrument, zum Beispiel durch musikalische Eltern, so ist dies nicht der Fall bei Yundi.
Als Sohn einer Arbeiterfamilie entdeckte er eher durch Zufall die Leidenschaft zum Klavier und nahm ersten Klavierunterricht bei Tan Jianmin.

Ausbildung auch in Deutschland

Seine musikalische Ausbildung absolvierte Yundi an der „Shenzhen Arts School“ und der „Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover“. Zu seinen Lehrern zählte neben Jianmin auch Dan Zhaoyi.

Yundi Lis internationaler Erfolg startet früh

Im Jahre 2000 gewann er mit 18 Jahren den „Internationalen Frédéric Chopin Klavier Wettbewerb“ in Warschau – er ist damit der erste chinesische und zudem jüngste Gewinner dieses Wettbewerbs.
Die internationale Karriere und sein Erfolg sind dadurch garantiert worden. 



Yundi spielt seit jeher in den großen Konzerthäusern dieser Welt. Sein Programm umfasst vor allem Chopin, Schumann, Liszt und Beethoven.

Zahlreiche Veröffentlichungen kann der Pianist bereits vorweisen

  • 2002: Chopin (Sonate h-Moll, Andante spianato & Grande Polonaise brillante, Etudes, Nocturnes, Fantaisie-Impromptu)
  • 2003: Liszt (Sonate h-Moll, la Campanella, etc.)
  • 2004: Chopin (4 Scherzi, 3 Impromptus)
  • 2005: Vienna Recital (Scarlatti, Mozart, Schumann, Liszt)
  • 2005: DVD: Chopin Scherzi, Liszt Sonate h-Moll
  • 2007: Liszt, Chopin: Klavierkonzerte No. 1
  • 2008: Prokofieff: Klavierkonzert No. 2, Ravel: Klavierkonzert in G-Dur
  • 2009: Yundi - The Young Romantic (Frédéric Chopin: Scherzo op.20, Scherzo op.31, Scherzo op.39, Scherzo op.54; Franz Liszt: Grandes Études de Paganini: La Campanella)
  • 2010: Live in Beijing
  • 2010: Frédéric Chopin, Sämtliche Nocturnes
  • 2011: Yundi: the Red Piano (Xian Xinghai: The Yellow River Piano Concerto; Zhang Zao, Wang Jianzhong: 15 chinesische Volkslieder)
  • 2012: Yundi: Beethoven Klaviersonaten (Appassionata, Mondscheinsonate, Pathétique)
  • 2014: Yundi: Beethoven Klavierkonzert Nr.5 (Yundi, Berliner Philharmoniker, Daniel Harding) sowie Robert Schumann: Fantasie C-Dur op. 17
  • 2015: Yundi: Chopin Preludes (24 Préludes, Op.28, Prélude No.25 in C Sharp Minor, Op.45, Prélude No.26 In A Flat Major, Op.Posth.)
  • 2016: Yundi: Chopin Ballades, Berceuse, Mazurkas op. 17
   

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