Elbphilharmonie Bau geht weiter
5. Juli 2012
Gestern lief die Frist zum Bau der Elbphilharmonie ab. Es ging dabei im wahrsten Sinne um alles oder nichts, denn seit Monaten steht alles auf der wohl größten Baustelle Hamburgs still. Dabei sollte die Konzerthalle, die für rund 3.000 Zuschauer Platz bietet, bereits 2010 eröffnet werden.
Gestern lief die Frist zum Bau der Elbphilharmonie ab. Es ging dabei im wahrsten Sinne um alles oder nichts, denn seit Monaten steht alles auf der wohl größten Baustelle Hamburgs still. Dabei sollte die Konzerthalle, die für rund 3.000 Zuschauer Platz bietet, bereits 2010 eröffnet werden.
Die Stadt Hamburg griff als Auftraggeber durch und setzte dem Baukonzern Hochtief ein Ultimatum: Sollte sich die Hochtief entscheiden, den Bau nicht fortzusetzen, würden den Baukonzern nicht nur eine Kündigung, sondern zudem Schadenersatzansprüche erwarten.
Seit November ruhen die Arbeiten, weil sich die Verantwortlichen über die Sicherheit der Dachkonstruktion streiten. Mittlerweile hat sich der Bau soweit verschoben, dass man mit einer Fertigstellung nicht vor 2016 rechnet.
Seit November ruhen die Arbeiten, weil sich die Verantwortlichen über die Sicherheit der Dachkonstruktion streiten. Mittlerweile hat sich der Bau soweit verschoben, dass man mit einer Fertigstellung nicht vor 2016 rechnet.
Am 31.Mai war bereits das erste Ultimatum an Hochtief verstrichen, gestern lief das zweite aus. Eigentlich gab es nur zwei Möglichkeiten: Entweder man baut gemeinsam ohne weiteren Klauseln von Seiten des Baukonzerns weiter oder die Stadt kündigt Hochtief - eine weitere Kostenexplosion hätte damit nicht ausgeschlossen werden können. Ursprünglich sollte die Elbphilharmonie nur 77 Millionen Euro kosten, dann war von einer Summe von 186 Millionen Euro die Rede – inzwischen geht man letztendlich von einer halbe Milliarde aus.
Der städtische Aufsichtsrat hat über die Zukunft mit Hochtief beraten und auch Hochtief lenkte ein: Die Bauarbeiten werden wieder aufgenommen.
Der städtische Aufsichtsrat hat über die Zukunft mit Hochtief beraten und auch Hochtief lenkte ein: Die Bauarbeiten werden wieder aufgenommen.

















































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