Halloween 2012: Gruselige Klassik-Stücke
Mussorgsky: Night on Bald Mountain
Das Bild fliegender böser Geister ("Ghouls"), die während der Nacht ein Bergdorf angreifen, hat Generationen von Kindern in Walt Disneys Fantasia erschrocken. Inspiriert durch eine russische Legende schildert Mussorgskys Tondichtung das dunkle Ritual eines Hexensabbats. Eine Aufführung fand während seines Lebens nicht statt. Das Arrangement seines Freundes Rimski-Korsakow wurde im Konzert aber ein großer Erfolg. Die Version in Fantasia wurde von Leopold Stokowski arrangiert..Marschner: Der Vampyr (Ouvertüre)
Heute müssen Vampire jugendlich, hübsch, sexy, bei Tageslicht funkeln wie Diamanten (siehe Twilight) und sind gar nicht mehr bedrohlich. Im Gegenteil - vor allem die Damenwelt möchte nur eins: von einem Vampir gebissen werden. Es war aber auch mal anders: Vampire waren einst gruselige Monster, die gar nicht nett waren und die Menschheit in Angst und Schrecken versetzt haben. Aber nicht nur Bram Stroker kannte sich mit der Furcht vor Vampiren bestens aus. Eine der berühmstesten Geschichten um die Blutsauger ist John Polidoris "The Vampyre" von 1816. Mit dieser Geschichte schuf Polidori die erste Vampirerzählung der Weltliteratur. Ein Grund mehr für Heinrich Marschner zu "The Vampyre" eine romantische Oper in zwei Akten zu komponieren. Nach Romantik klingt das Ganze allerdings gar nicht. Der Titel "Der Vampyr" lässt es vermuten.Saint-Saëns: Danse Macabre
Camille Saint-Saëns bringt man eher mit sanften Klängen oder dem zart klingenden Schwan aus "Karneval der Tiere" in Verbindung. Doch der französische Komponist kann auch ganz anders. Deswegen hat er es auchunter unsere 10 gruseligsten Klassikstücke geschafft. Sein Danse Macabre (dt. „Totentanz“), klingt wirklich erschreckend - an Halloween ist das durchaus positiv gemeint.
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