Tagebuch von Felix Mendelssohn Bartholdy und seiner Frau wird in Deutschland gezeigt
3. Juli 2012
Eigentlich soll man nicht in den Tagebüchern von anderen Leuten schnüffeln. Aber in diesem Fall dürfen Sie eine Ausnahme machen. Ab heute stellt das Freiburger Augustinermuseum das kostbare Tagebuch der Hochzeitsreise von Felix Mendelssohn Bartholdy und seiner Frau Cécile aus.
Eigentlich soll man nicht in den Tagebüchern von anderen Leuten schnüffeln. Aber in diesem Fall dürfen Sie eine Ausnahme machen. Ab heute stellt das Freiburger Augustinermuseum das kostbare Tagebuch der Hochzeitsreise von Felix Mendelssohn Bartholdy und seiner Frau Cécile aus.
Eine Premiere, denn das Bändchen wurde noch nie zuvor in Deutschland gezeigt. Das gute Stück hat eine lange Reise hinter sich und wurde chauffiert wie die Königin von England persönlich. Begleitet von einer Konvervatorin der Bodleian Library in Oxford wurde das Tagebuch in einem stoßgedämpften Plastikkoffer mit Vorhängeschloss von England nach Deutschland transportiert. Die Versicherung für die Rarität bewegt sich in einem hohen sechsstelligen Bereich.
Mit Freiburg verbindet das Pärchen eine ganze besondere Beziehung. Eigentlich sollte die Hochzeitsreise in die Schweiz gehen, doch irgendwie blieb man in Freiburg hängen. Nicht nur das schlechte Wetter machte eine Weiterreise unmöglich, auch war die Gattin von Zahnschmerzen geplagt. Abgesehen davon gefiel den beiden Freiburg so gut, dass man gleich da blieb. Sie schrieb, er zeichnete dazu.
Bis zum 30. September ist das Tagebuch im Augustinermuseum in Freiburg zu bewundern. Es ist außerdem Bestandteil der großen Landesausstellung zum 60-jährigen Bestehen von Baden-Württemberg.
Bis zum 30. September ist das Tagebuch im Augustinermuseum in Freiburg zu bewundern. Es ist außerdem Bestandteil der großen Landesausstellung zum 60-jährigen Bestehen von Baden-Württemberg.

















































.jpg)





