109. Geburtstag von Dmitri Schostakowitsch

In meiner Musik habe ich alles ausgesprochen

109-geburtstag-von-dmitri-schostakowitsch © Deutsche Fotothek
Mit neunzehn hat der bleiche Student mit der spitzen Nase und den runden Brillengläsern seine erste Sinfonie fertig: Dmitri Schostakowitsch. Heute hätte er seinen 109. Geburtstag gefeiert. Seine Kompositionen sind ideensprühende Meisterwerke, die ihn zu seiner Zeit unglaublich populär machten, wie Leonard Bernstein einst erzählte:

„Damals, 1945, war Schostakowitsch der begehrteste Komponist der Welt. Man sah seinen Werken mit der gleichen Spannung entgegen wie der nächsten enormen Hollywood-Produktion.“

Dimitri Schostakowitsch: Ein Überflieger, dessen Schaffen sich zwischen Erfolg und Ablehnung bewegte. Auf der einen Seite für seinen sarkastischen Witz und die tiefe Emotionalität seiner Musik verehrt, wurde sein expressiver Stil insbesondere vom Sowjetregime immer wieder verfremdet und die Aufführung seiner Werke verboten. Aber international war er so gefragt wie kein anderer Komponist seiner Zeit.

Leonard Bernstein: „Er war so begehrt, dass sich die amerikanischen Radiostationen wegen der Erstaufführungsrechte an der Leningrader Sinfonie, der Siebenten, mit unglaublichen Summen überboten bis schließlich NBC das Rennen machte und das Werk unter Toscanini aufgeführt wurde. Ein Triumph!“

Viele Worte lassen sich über die Musik und das Leben dieses musikalischen Chronisten des 20. Jahrhunderts verlieren. Letztlich sagt Schostakowitsch aber ganz zu recht: „In meiner Musik habe ich alles ausgesprochen.“

Sandra Voss gratuliert in der Mediathek oder unter diesem Beitrag.

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