Aida-Regisseurin erhält Praemium Imperiale

Von Opern hatte sie eigentlich nicht viel Ahnung

aida-regisseurin-erhält-praemium-imperiale © Salzburger Festspiele / Anne Zeuner
Die iranische Künstlerin Shirin Neshat wurde für ihr Lebenswerk mit dem wichtigsten japanischen Künstlerpreis ausgezeichnet.
Shirin Neshat hat dieses Jahr die Aida bei den Salzburger Opernfestspielen inszeniert.
Das Verrückte an der Geschichte: Sie war noch nie im Opern-Bereich tätig, kannte selbst nur ganz wenige Opern.

Der Direktor der Salzburger Festspiele, Markus Hinterhäuser, lud sie zum Mittagessen ein und fragte sie, ob sie Aida inszenieren wolle.
Als danach noch der berühmte Dirigent Riccardo Muti zu ihr sagte „Sie sind Aida, Sie sehen genau aus wie Aida“, fasste sich die Künstlerin ein Herz und sagte zu.

Ähnlich wie in Aida befasst Shirin Neshat sich in ihren Kunstwerken meist mit der Rolle von Frauen im Rahmen des Aufeinandertreffens verschiedener Kulturen.
Ihre Aida-Inszenierung ist zwar umstritten, doch jetzt hat Shirin Neshat einen der wichtigsten Kunstpreise gewonnen- der Praemium Imperiale ist vergleichbar mit einem Nobelpreis.
   

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