Ascanio in Alba

Das Werk eines 15jährigen

ascanio-in-alba © Fotolia/ Jürgen Fälchle
Heute vor 245 Jahren wurde eine Oper des damals erst 15-jährigen Wolfgang Amadeus Mozart Uraufgeführt: Ascanio in Alba.
Anlass der Oper war die Hochzeit von Erzherzog Ferdinand Karl mit Maria Beatrice von Este. Letztere hatte einige Zeit zuvor eine Komposition Mozarts gehört und wünschte sich nun zu ihrer Hochzeit eine Oper von ihm. Mozarts Vater Leopold begleitete den jungen Mozart an den Mailänder Hof. Er empfand den Auftrag als sehr große Ehre und hegte außerdem Hoffnungen auf eine feste Anstellung am Hof.

Das Libretto der Oper schrieb Giuseppe Parini, einer der bekanntesten italienischen Lyriker des 18. Jahrhunderts.  Das Textbuch musste allerdings zunächst vom Wiener Hof genehmigt werden, weshalb Mozart es erst Ende August erhielt und mit seiner Arbeit beginnen konnte.  Da die Proben bald beginnen sollten, war die Zeit knapp und Mozart komponierte die Oper in nur knapp 3 ½ Wochen.

Ascanio in Alba spielt in der Landschaft Alba. Ascanio, der Sohn der Göttin Venus soll bald die Nymphe Silvia heiraten. Diese muss jedoch vorher noch eine Prüfung bestehen um ihre Tugend zu beweisen. Sie besteht und das Paar heiratet. Die Hauptcharaktere der Oper sind allegorisch: Ascanio steht für den Erzherzog, Venus für seine Mutter Maria Theresia und die Nymphe Silvia für Maria Beatrice von Este.

Am 17. Oktober 1771 wurde die Oper Uraufgeführt. Sowohl das Publikum als auch das Hochzeitspaar waren begeistert. Die Begeisterung nahm auch bei den vier darauffolgenden Aufführungen nicht ab, jedes Mal verlangte das Publikum nach Zugaben. Erzherzog Ferdinand Karl versprach Mozart eine Anstellung. Doch er hatte bei seiner Entscheidung nicht seine Mutter Maria Theresia berücksichtigt – diese stimmte einer Anstellung nicht zu und Mozart musste enttäuscht wieder abreisen.
   

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