Baden-Baden-Intendant zufrieden

Die Beschäftigung mit dem musikalischen Erbe sei weit mehr als nur Genuss.

baden-baden-intendant-zufrieden © pr
Der Intendant des Festspielhauses Baden-Baden, Andreas Mölich-Zebhauser, hat eine positive Bilanz seiner bisherigen Amtszeit gezogen.
Er sei 1998 engagiert worden, um dem Haus ein tragfähiges Betriebskonzept und ein neues künstlerisches Profil zu geben. "Heute darf ich in aller Bescheidenheit sagen, dass meine Mission in einem Jahr erfüllt sein wird", erklärte der 65-Jährige am Donnerstag bei der Vorstellung des Saisonprogramms 2018/19.

"Das Ergebnis unserer Arbeit kann sich sehen lassen", dankte Mölich-Zebhauser seinem Team. Das Haus und sein privates Finanzierungsprojekt stünden auf soliden Beinen, und die Weltstars der Musik kämen wie selbstverständlich nach Baden-Baden. Der Stadt und ihrer Wirtschaft bringe das Opernhaus einen Kaufkraftzufluss von 50 Millionen Euro pro Jahr ein, sagte er.

Für seine letzte Spielzeit hat der Intendant ein "Who is Who" der klassischen Musikwelt eingeladen, mit Stars wie Anna Netrebko und Lang Lang, Weltklasse-Orchestern wie den Berliner und den Wiener Philharmonikern sowie Dirigenten wie Kirill Petrenko, Riccardo Muti, Christian Thielemann und anderen.

Für die Sommerfestspiele mit dem Mariinsky Theater und Valery Gergiev kündigte Mölich-Zebhauer ein besonderes, konzentriertes Programm mit Konzerten und großer Oper an, das derzeit entsteht. Dabei erinnerte er an das Eröffnungskonzert vor 20 Jahren, bei dem Gergiev kurzfristig für den verstorbenen Sir Georg Solti eingesprungen war. Gergiev habe in einer Zeit zu dem Haus gestanden, als es "noch ein Sanierungsfall war".

In der Oper erwartet Baden-Baden ab Herbst 2018 eine konzertante Aufführung von Jacques Offenbachs "Hoffmanns Erzählungen" mit Olga Peretyatko-Mariotti, Charles Castronovo und Luca Pisaroni unter der Leitung von Marc Minkowski. Für die Osterfestspiele 2019 inszeniert Robert Wilson Verdis Oper "Otello". Daniele Gatti dirigiert die Berliner Philharmoniker. In den Hauptrollen sind Sonya Yoncheva (Desdemona), Stuart Skelton (Otello) und Luca Salsi (Jago) zu erleben. Zudem werden eine Oper über Clara Schumann und die Kinderoper "Der Kleine und Otello"uraufgeführt.

Seiner künstlerischen Linie bleibe er treu, erklärte der Intendant. Die Beschäftigung mit dem musikalischen Erbe sei weit mehr als nur Genuss:
"Genies wie Mozart, Beethoven, Verdi oder Tschaikowsky geben uns noch immer so unendlich viel - gerade in einer sehr zerrissenen Welt", betonte er. Das letzte Konzert in seiner Ära wird ein Liederabend mit Anna Netrebko sein.
   

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