Budgets der Opernfestivals im Vergleich

Salzburg als Spitzenreiter

budgets-der-opernfestivals-im-vergleich © Wiener Staatsoper Michael Pöhn
Das französische Onlinemagazin Revopéra hat eine Übersicht veröffentlicht, wie groß die jährlichen Budgets europäischer Opernfestivals sind.
Im Jahr 2016 gaben die Salzburger Festspiele 62,5 Millionen Euro aus, damit sind sie der Spitzenreiter unter den Festivals. Im Vergleich bietet Salzburg neben den Opernaufführungen aber auch die meisten nicht-szenische Konzerte und Veranstaltungen an.

Platz zwei im Ranking nehmen die Opernfestspiele in Verona ein, mit einem Budget von 44,3 Millionen Euro pro Jahr. Im englischen Glyndebourne ist der Etat mit 31,1 Millionen Euro nur noch halb so groß wie in Salzburg. Das erste deutsche Opernfestival in der Rangliste kommt an vierter Stelle. Bayreuth hat jährliche Ausgaben von 23,0 Millionen Euro.

Woher das viele Geld kommt? Laut Revopéra kann sich das Opernfestival in Glyndebourne zu 94 % selbst finanzieren. In Salzburg sind es immerhin noch 74%. Bayreuth liegt nur knapp dahinter, dort kann das Festival 70% seiner Ausgaben einspielen. Verona benötigt 40% Zuschüsse von außen, um seine Kosten decken zu können.

Über die Budgets der Festivals können Fußballfans aber wohl nur lächeln. Erst diesen Sommer wurde der Fußballstar Neymar für 222 Millionen Euro vom FC Barcelona abgelöst, um für den Fußballclub Paris Saint-Germain auflaufen zu können. Da erscheinen die Ausgaben der Musikfestivals doch gleich viel kleiner…
   

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