Carl Orff - O Fortuna

Carl Orff wäre 121 geworden

carl-orff-o-fortuna © Fotolia/ clombumbus
Die Wiederentdeckung des Codex Buranus im Kloster Benediktbeuren (1803), einer ehemaligen Abtei der Benediktiner, inspirierte Carl Orff zu seinem wohl bekanntesten Werk, die Carmina Burana.
1937 uraufgeführt, zählt es zu den beliebtesten Stücken der klassischen Musik und wird meist in einem Atemzug mit Beethovens „Ode an die Freude“ oder Mozarts „Kleiner Nachtmusik“ genannt.



Vor allem der eindringliche Choral zu Beginn (O Fortuna) wurde mehrfach in Film, Werbung und anderen Beispielen der Pop-Kultur adaptiert.



Der ursprüngliche Codex (entstanden 12. und  13. Jahrhundert), bestehend aus mittellateinisch, mittelhochdeutsch und altfranzösischen Dramen und Liedertexten, vertonte Orff zu einem vollkommen neuen musikalischen Werk, das er nicht als Kantate, Oper oder gar Oratorium bezeichnete. Getragen wird das Werk vor allem von dem bereits erwähnten, eindringlichen Chor. Textlich distanzierte sich Orff jedoch vom originalen Codex und adaptierte nur gelegentlich einzelne Phrasen.

Thematisch behandelt das Werk das Schicksal der Welt unter den Zügeln der Göttin Fortuna – „Fortuna Imperatrix Mundi“.

Orffs Carmina Burana zählt zu seinen berühmtesten Werken, doch brillierte Orff auch in der Musikpädagogik: das von ihm erfundene Orff-Schulwerk, wird bis heute praktiziert. Die Theorie dahinter sieht es vor, die angeborene Musikalität von Kindern durch Rhythmus und Bewegung, und nicht durch Theorie, zu wecken und zu steigern.

Carl Orff wurde am 10. Juli 1895 in München geboren und starb am 29. März 1982. Heute wäre 121 Jahre geworden.
   

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