Chapeau, Monsieur Annaud!

Regisseur Jean-Jacques Annaud besucht Klassik Radio

chapeau,-monsieur-annaud © Klassik Radio
Er ist einer der erfolgreichsten europäischen Regisseure, hat schon mit seinem Spielfilmdebüt „Sehnsucht nach Afrika“ den Oscar als bester ausländischer Film gewonnen und seitdem mehrfach ausgezeichnete Filme inszeniert: „Der Name der Rose“, „Der Liebhaber“, „Der Bär“ oder „Sieben Jahre in Tibet“. Sein neuester Film heißt „Der letzte Wolf“, wurde in der Mongolei gedreht und basiert auf dem erfolgreichsten chinesischen Bestseller aller Zeiten.
Uns hat Jean-Jacques Annaud erzählt, warum die Dreharbeiten zu diesem Film fünf Jahre gedauert haben, wie überwältigend es war, 400 Kilometer von der Zivilisation entfernt zu drehen und wie schwierig es ist, Wölfe zu dressieren. Das ganze Gespräch hören Sie am Donnerstag ab 20 Uhr in unserer „Cinemashow“.

Es ist bemerkenswert, mit welcher Energie und Begeisterung Annaud ins Schwärmen gerät. Wie jugendlich, bescheiden und unprätentiös der inzwischen 72-Jährige wirkt. Annaud ist ein im positiven Sinne Besessener: wenn er einen Film dreht, hängt er sich in das Projekt, jahrelang. „Der Bär“ beschäftigte ihn sechs Jahre seines Lebens, für „Der Name der Rose“ hat er 17 Drehbuchfassungen geschrieben und nun also weitere fünf Jahre Arbeit an „Der letzte Wolf“.



Interessant an diesem Projekt ist, dass die chinesischen Produzenten ausgerecht ihn ausgewählt haben. Denn Annauds Dalai-Lama-Spielfilm "Sieben Jahre in Tibet" mit Brad Pitt ist in China bis heute verboten. Trotzdem hat der Franzose  mit Pekings Unterstützung und chinesischem Geld einen chinesischen Bestseller verfilmt – und hatte dabei kompletten kreativen Freiraum, wie er uns im Interview erzählt.



Am Ende des Gesprächs wurde der gut gelaunte und stets etwas spitzbübisch guckende Franzose nachdenklich und emotional – denn er sprach von seinem guten Freund James Horner, von gemeinsamen Abenden in der Oper, von Horners leiser Stimme, seiner zurückhaltenden Art  und seiner Leidenschaft für Flugzeuge, den frühen Morgenstunden, in denen Horner Loopings flog und jeden Tag aufs Neue das Schicksal herausforderte.

Hören Sie das gesamte Gespräch mit Jean-Jacques Annaud in unserer „Cinemashow“ am Donnerstag ab 20 Uhr.
 

   

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