DIE KLASSIK RADIO KINO-EMPFEHLUNG DER WOCHE – Eddie The Eagle

Christian Aust

die-klassik-radio-kino-empfehlung-der-woche-–-eddie-the-eagle © Youtube Screenshot FoxKino
Es gibt Geschichten, die könnten sich Drehbuchautoren in Hollywood gar nicht ausdenken. So wie die von Michael Edwards aus dem britischen Cheltenham.
Aber gerade weil Michael Edwards Karriere alle Zutaten der klassischen Geschichte eines Verlierers hat, der doch noch zum Helden wird, musste sie irgendwann verfilmt werden. Und nun spielt sogar Jungstar Taron Egerton den wahrscheinlich schlechtesten aber sympathischsten Skispringer aller Zeiten.

Die Rolle von Michael Edwards Trainer Bronson Peary ist maßgeschneidert für Hugh Jackman. Er spielt einen gebrochene Helden und kernigen Haudegen. Die Moral von der Geschichte lautet: wenn man nur fest genug an seine Träume glaubt, dann werden sie auch irgendwann  wahr. Auch wenn der Traum dann irgendwann auf dem Weg zum Ziel ein ganz anderer wird. Denn gerade wegen seiner Misserfolge wird EDDIE THE EAGLE zum Publikumsliebling. Regisseur Dexter Fletcher drehte den Film zu großen Teilen in Bayern, in Seedorf, Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen. Deutscher Co-Produzent war das Studio Babelsberg. Und zeitweilig standen bis zu 500 deutsche Statisten am Set.

Mit seinen 82 Kilo war Michael Edwards neun Kilo schwerer als der schwerste seiner Konkurrenten. Bei Wettbewerben belegte er in der Regel den letzten Platz und wurde gerade dadurch zur Legende. EDDIE THE EAGLE ist vielleicht nicht ganz großes Kino, aber ein sehr unterhaltsamer und amüsanter Film, um die Winter-Saison ausklingen zu lassen.

Für EDDIE THE EAGLE gibt es DREI von FÜNF KLASSIK-RADIO-STERNEN.

   

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