DIE KLASSIK RADIO KINO-EMPFEHLUNG DER WOCHE – EVERYBODY WANTS SOME

Christian Aust

die-klassik-radio-kino-empfehlung-der-woche-–-everybody-wants-some © Youtube-Screenshot Paramount Pictures
Es gibt kaum einen Regisseur, der es so gut wie Richard Linklater schafft, mit 116 Minuten Film ein ganzes Lebensgefühl zu transportieren. In diesem Fall das Lebensgefühl der Achtziger Jahre – die Zeit, in der Linklater selbst aufs College ging und Baseball spielte.
Das Faszinierende an diesem Film ist, dass es auf den ersten Blick scheinbar um nichts geht. Trotzdem zieht er einen unwiderstehlich in seinen Bann. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Uni-Frischling Jake. Der Zuschauer begleitet ihn durch die letzten Tage bevor das erste Semester beginnt. Zwei Regeln, die nur existieren, um gebrochen zu werden. Denn alles was die Studenten interessiert sind Mädchen und Alkohol.

Richard Linklater erzählt hier auch eine Liebesgeschichte, die zu Herzen geht. Jake verliebt sich in seine Kommilitonin Beverly, genauso wie der Zuschauer. Und nach einer Stunde hat man das Gefühl, Teil dieser Truppe zu sein. Eigentlich wollte Richard Linklater diesen Film schon vor elf Jahren realisieren. Doch niemand wollte ihn finanzieren. Das er EVERYBODY WANTS SOME überhaupt drehen konnte, machte erst der Erfolg seines Vorgänger-Films BOYHOOD möglich.

Nach diesem Film fühlt man sich jünger, euphorischer, wie frisch verliebt. Kurz: Man ist bereit für den kommenden Sommer und seine kleinen und großen Wunder.

Und deshalb gibt es für EVERYBODY WANTS SOME FÜNF von FÜNF KLASSIK-RADIO-STERNEN.

   

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