Die Klassik Radio Kino-Empfehlung der Woche – Madame Marguerite und die Kunst der schiefen Töne

MADAME MARGUERITE UND DIE KUNST DER SCHIEFEN TÖNE

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"Die Leute können vielleicht behaupten, dass ich nicht singen kann, aber niemand kann behaupten, dass ich nicht gesungen hätte…" Ein Zitat der legendären Sängerin Florence Foster Jenkins. Auf ihrer Biografie basiert der Film von Regisseur Xavier Giannoli „Madame Marguerite und die Kunst der schiefen Töne“.
Giannoli verlagert die Handlung von Philadelphia in das Paris der Zwanziger Jahre. Schiefe Töne gibt es trotzdem reichlich. Die Sängerin Madame Marguerite trifft weder Töne noch kann sie einen Rhythmus halten. Und wie Florence Foster Jenkins im wahren Leben, scheint sie die einzige zu sein, die das nicht bemerkt. Trotz ihres mangelnden Talentes hat sie einen Kreis von Verehrern, die ihrer schrägen Kunst huldigen. Denn niemand traut sich, ihr wirklich die Wahrheit zu sagen, und Madame Marguerite lässt sich durch eine positive Kritik dazu hinreißen, ein großes Konzert zu geben.

Sie nimmt Gesangsunterricht, der aber keinen Fortschritt bringt und ihr verzweifelter Mann, der sie schützen will, überlegt schließlich die Notbremse zu ziehen.

Mit „Madame Marguerite und die Kunst der schiefen Töne“ ist Xavier Giannoli ein rührender Film über die Liebe zur Musik gelungen.

Für "Madame Marguerite und die Kunst der schiefen Töne" gibt Klassik Radio Kinoexperte Christian Aust: VIER von FÜNF Klassik Radio Sternen.

Der Kino-Beitrag von Christian Aust zum Nachhören in der Mediathek und unter diesem Beitrag.

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