Die Klassik Radio Kino-Empfehlung der Woche - Everest

Everest

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Bergsteiger-Dramen waren im Kino schon immer ein beliebtes Genre. Früher musste man noch selbst auf den Berg klettern. Heute kann man vieles mit Computer-Trick-Technik simulieren. Jetzt startet wieder ein Bergsteiger-Film in unseren Kinos. Er heißt “Everest 3D”. Und was uns da erwartet, weiß unser Kino-Experte Christian Aust. Unzählige Bücher sind über das Unglück am Mount Everest im Mai 1996 geschrieben worden. Jon Krakauers Werk "In eisigen Höhen" z.B. verkaufte sich millionenfach und beschäftigt sich mit dem Wahnsinn des Massen-Tourismus am Mount Everest. Der Film "Everest" beschäftigt sich mit eben dieser großen Tragödie. Im Mai 1996 sterben nach einem Schlechtwetter-Einbruch 12 Menschen beim Abstieg vom Gipfel des höchsten Berges der Welt.

Der Film besticht besonders durch seine 3D-Aufnahmen in den Bergen. Da bekommt man ein Gefühl für die Dimensionen des Mount Everest und wie klein der Mensch im Gegensatz ist. Am Ende wird der Film, der mit Kritik am Bergsteiger-Tourismus beginnt, doch mehr ein Berg-Drama. In dichten Schneestürmen, beim Kampf um Leben und Tod sind die Schauspieler (z.B. Jake Gyllenhaal, Josh Brolin) kaum noch unterscheidbar. Abschließend bleibt zu sagen: das Buch und das durch Fantasie entstehende Kopf-Kino ist dann doch spannender, als dieses actionlastige 3D-Spektakel.

Für "Everest" gibt Klassik Radio Kinoexperte Christian Aust: DREI von FÜNF Klassik Radio Sternen.

Der Kino-Beitrag von Christian Aust zum Nachhören in der Mediathek oder unter diesem Beitrag.




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