Dirigent Siegfried Köhler verstorben

Langjähriger Generalmusikdirektor am Staatstheater Wiesbaden

dirigent-siegfried-köhler-verstorben © Fotolia_stokkete
Der Dirigent Siegfried Köhler ist im Alter von 94 Jahren in Wiesbaden gestorben.
Er wurde am 30. Juli 1923 in Freiburg im Breisgau geboren. Er studierte Harfe an der Musikhochschule Freiburg und wurde 1946 Kapellmeister an den Städtischen Bühnen Freiburg. Es folgten Engagements an der Düsseldorfer Oper, an der Oper in Köln und Saarbrücken. Er lehrte auch an der Musikhochschule in Köln und übernahm 1964 eine Professur für Dirigieren an der Hochschule des Saarlandes für Musik und Theater.

Von 1974 bis 1988 arbeitete Köhler als Generalmusikdirektor am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden. Danach wurde er zum Hofkapellmeister an die Stockholmer Oper berufen, wo er von 1992 bis 2005 tätig war.

Köhlers Interpretationen von Richard Strauss und Richard Wagner wurden sehr geschätzt. In seiner Dirigentenlaufbahn erhielt er viele Auszeichnungen. Er war unter anderem Ehrenmitglied des Richard-Wagner-Verbandes Saarland. Außerdem verlieh ihm der schwedische König den Ehrentitel des Königlichen Hofkapellmeisters.

Siegfried Köhler komponierte auch eigene Werke, zum Beispiel die Kinderoper „Kater Murr“ zusammen mit seinem Sohn Klaus-Dieter Köhler. Einen späten Nachzügler der Operettenära schrieb er 1952 mit „Alles Kapriolen“. Auch mit dem Musical beschäftigte er sich gerne, unter anderem stammt das Bühnenwerk „Sabine, sei sittsam“ von 1967 aus seiner Feder.
   

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