Fidelio

Eine Oper und ihr schwerer Weg

fidelio
Die Uraufführung in Wien im Jahr 1805 ist eine komplette Pleite gewesen: „Leonore“, so hat die Oper geheißen, ist beim Publikum einfach durchgefallen. Der Mann, der sie geschrieben hat, war mit Rückschlägen vertraut – Ludwig van Beethoven – und deswegen hat er auch nicht sofort aufgegeben.
Beethoven konnte auch gar nicht allzu viel dafür, denn es waren mehr die Umstände, die das ganze Opernprojekt zum Scheitern gebracht haben: Wien damals besetzt von Napoleons Truppen, die Wiener selbst hatten also andere Sorgen zu der Zeit als ihren geliebten Beethoven zu sehen, im Publikum deshalb hauptsächlich Franzosen und die fanden den Stoff nicht so begeisternd. Denn es war und ist eine Befreiungsoper.
In ihr stellt sich die mutige Leonore gegen das vorherrschende System und kämpft für die Freiheit ihres Mannes. Sie muss sich verkleiden und vorgeben ein anderer zu sein, um ihren Mann aus dem Gefängnis zu befreien.
Sie behauptet sich gegen den übermächtigen Gefängnisleiter Don Pizarro, den  und rettet ihren geliebten Florestan in letzter Sekunde. Es ist eine Oper über die unbesiegbare Hoffnung. 

Und auch Beethoven hat die Hoffnung nicht aufgegeben, an seinem Stoff gefeilt und ihn neun Jahre später wieder auf die Bühne gebracht – diesmal unter dem Namen „Fidelio“ – und jetzt war das Ganze ein großer Erfolg.

Mehr zu Beethovens "Fidelio" in der Zeitmaschine in der Klassik Radio Mediathek.

   

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