Insektensterben - was können wir tun?

Wird es irgendwann keine Blumen mehr geben?

insektensterben © Fotolia_Rokfeler
Immer weniger Schmetterlinge, Bienen&Co. Immer mehr Insekten sterben. In manchen Gebieten Deutschlands ist die Zahl der Insekten um bis zu 80 Prozent zurückgegangen.
Gründe gibt es viele: Der Klimawandel, immer weniger Grünflächen und vor allem der Einsatz von Pestiziden. Und genau da können wir etwas tun! Denn klar ist: Keiner möchte seine Pflanzen im Garten von Schädlingen befallen wissen. Aber es gibt Alternativen zu den giftigen Pestiziden!

Alternative zu Pestiziden:


Schädlinge erst gar nicht an die Pflanzen kommen lassen:

- Vliese im Boden helfen, Unkraut zu vermeiden. Somit wird den Schädlingen eine weitere Nahrungsquelle entzogen.
- Kunststoffzäune, die im Boden durchgehend verankert sind, halten nicht nur Schnecken fern.
- Hochbeete sind eine ganz klare Barriere für kriechende Schädlinge


Andere Tiere als natürliche Schädlingsbekämpfer:

- Marienkäfer und Florfliegen lieben Blattläuse.
- Raubmilben verspeisen mit Genuss andere Milben, wie die Spinn- oder Kräuselmilbe.
- Der gemeine Ohrwurm frisst alle Läuse.
- Schlupfwespen helfen gegen Raupen, Fliegenlarven, Wespen und Käfer.
- Oder mieten Sie sich doch eine Laufente, die lieben Schnecken


Pflanzen als natürliche Schädlingsbekämpfer:

-Pflanzen mit pelzigen Blättern, wie Farne und allerlei Gräser am Rand des Beetes eignen sich besonders gut, Schnecken abzuhalten. Auch Nelken, Maiglöckchen oder Fette Henne können helfen.
- Auch stark riechende Gewächse wie Thymian, Rosmarin oder Weihrauch halten Schnecken ab.
- Gegen Blattläuse helfen Lavendel, Zwiebel und Salbei.
- Um Gemüsestauden und Obstbäume zu schützen helfen Bohnenkraut und Kapuzinerkresse.
- Den Kartoffelkäfer hält am besten Meerrettich auf
- gegen Wühlmäuse hilft Knoblauch
- Ameisen mögen keinen Thymian, Majoran, Lavendel oder auch Wermut


Natürliche Gegenmittel selbst herstellen:
 
Brennnessel-Jauche vertreibt Nacktschnecken. 
Brennnesselblätter in Wasser einweichen und für zwei Wochen an einem möglichst sonnigen Ort abstellen. Die Essenz verdünnen und auf die betroffenen Pflanzen sprühen.

Pilze mit einem Sud aus dem Schachtelhalm bekämpfen.
Ähnlich hergestellt wie die Brennnesseljauche aber etwas mehr verdünnt, ergibt der Schachtelhalm-Sud ein sehr wirksames Mittel, wenn Pflanzen von Pilzen befallen werden.

Wanzen, Schildläuse hassen Oxalsäure und Sennoside.
Diese wiederum sind im Rhabarber in großen Mengen enthalten. Ein Rhabarber-Sud ist genauso herzustellen, wie die Brennnessel-Jauche.



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