Keine Arie für Trump

Pavarotti-Erbinnen untersagen Nutzung des "Nessun Dorma"

keine-arie-für-trump © Universal Music
Donald Trump weiß sich selbst in Szene zu setzen. Dazu gehört natürlich auch eine angemessene musikalische Untermalung seiner Auftritte. So ist Teil der Inszenierung das Einfliegen im privaten Hubschrauber zu Filmmusik aus „ Air Force One“ oder der Gang zum Rednerpult während Everlasts „Jump Around“ für die nötige energetische Ausstrahlung sorgt.
Ungünstig für den Präsidentschaftskandidaten der Republikaner ist nur, dass viele der Interpreten keinesfalls glücklich mit der Nutzung ihrer Titel zu Wahlkampfzwecken sind. So versprach der Rapper Everlast bereits Trump ins Gesicht zu schlagen, sollte es jemals zu einem Treffen kommen.

Aber auch Adele, Neil Young, oder die Band Queen wehren sich gegen die Verwendung Ihrer Hits. Und nun kommen auch Proteste aus der Klassikwelt.

Die Erbinnen Luciano Pavarottis haben gegen die unautorisierte Nutzung einer Interpretation des Startenors der Puccini Arie „ Nessun Dorma“  während der Auftritte Trumps ausgesprochen.  

Das Stück mit den Zeilen „Verschwinde, oh Nacht! Geht unter, Sterne! Zum Sonnenaufgang werde ich siegen!“ wurde von Trump zuletzt fast wie eine Hymne genutzt.

In einem Brief formulierten die Töchter Lorenza, Giuliana und Cristina, sowie die Witwe Nicoletta Mantovani Pavarotti ihr Unbehagen.

„Die Werte der Geschwisterlichkeit und des Friedens, die Pavarotti in seiner künstlerischen Karriere zum Ausdruck gebracht hat, sind nicht mit jenen Trumps vereinbar", hieß es in einem in Schreiben der Frauen.

Auch Klassik Radio empfiehlt: Pavarotti ohne Trump!



   

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